Wolfgang Kubicki (FDP, Archivbild).

Wolfgang Kubicki (FDP, Archivbild). Foto: Michael Kappeler/dpa

Kubicki über AfD: „Ich kenne keine Brandmauer“

Kann die FDP AfD-Wähler für sich gewinnen? Wie will Vorsitzkandidat Kubicki mit der mächtigen Konkurrenz umgehen?

Der Bewerber für den FDP-Vorsitz, Wolfgang Kubicki, würde eigene Anträge nicht davon abhängig machen, dass die AfD zustimmen könnte. Das machte Kubicki im Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ der Funke Mediengruppe deutlich.

„Würde ich das tun, wie dumm ist das denn, würde ich die komplette Agenda der AfD in die Hand geben“, argumentierte der FDP-Politiker. Zugleich betonte Kubicki, er würde keinem AfD-Antrag zustimmen, mit ihr auch nicht koalieren oder sich von der AfD dulden lassen.

Kubicki: „Ich kenne keine Brandmauer zur AfD“

Auf die Frage, ob die Brandmauer zur AfD stehe, sollte er die FDP führen, sagte der stellvertretende FDP-Vorsitzende: „Die steht weder in der Verfassung noch ist sie gesetzgegeben. Ich kenne keine Brandmauer. Ich werde keine Veranstaltung deshalb nicht besuchen, weil da ein AfD-Vertreter auftritt.“

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Kubicki tritt auf dem FDP-Parteitag Ende Mai für den Vorsitz der Liberalen an, Gegenkandidat ist der nordrhein-westfälische FDP-Chef Henning Höne. Der jetzige Parteichef Christian Dürr hat seinen Verzicht erklärt. (dpa)

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