Kadetten der iranischen Revolutionsgarden

Kadetten der iranischen Revolutionsgarden (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa/AP | Vahid Salemi

Explosionen im Iran gemeldet – Sorge vor Krieg

Inmitten wachsender Kriegssorgen haben sich im Iran mehrere Explosionen ereignet. Anschlagsgerüchte nach einer Explosion in einer Stadt am Persischen Golf werden allerdings dementiert.

Bei einer Explosion in der Hafenmetropole Bandar Abbas im Süden des Landes am Persischen Golf seien eine Person getötet und 14 Menschen verletzt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.

Augenzeugen berichteten auch von einer Explosion nahe der iranischen Hauptstadt Teheran. Das iranische Online-Portal „Nur News“ berichtete zudem unter Berufung auf den Feuerwehrchef der Stadt Ahwas im Südwesten des Landes, dass sich dort eine Gasexplosion ereignet habe. Den Angaben nach gab es vier Tote. 

Nachrichtenagentur dementiert Gerüchte


Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

  • Diagnose Krebs: Hamburgerin wirft UKE Behandlungsfehler vor
  • Straftaten: Hamburg wird sicherer – aber nicht für Frauen
  • Hamburgs Super-Recognizer: Der Mann, der sich Tausende Gesichter merken kann
  • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
  • 16 Seiten Sport: HSV-Liebling Otto Stange (19) über seine Rückkehr
  • 28 Seiten Plan 7: Im Kino wird’s jetzt richtig heiß! Und: Ausgeh-Tipps für jeden Tag

Die Nachrichtenagentur Tasnim, die den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nahesteht, dementierte Gerüchte, wonach die Explosion in Bandar Abbas ein Anschlagsversuch auf den Kommandeur der IRGC-Marine, Aliresa Tangsiri, gewesen sei.

Das könnte Sie auch interessieren: EU-Einigung: Irans Revolutionsgarden kommen auf Terrorliste

Die staatliche Nachrichtenagentur Irna veröffentlichte ein Foto einer teilweise zerstörten Häuserfront eines mehrgeschossigen Wohnhauses. Der Grund für die Explosion sei noch unklar, hieß es.

Sorge vor einem Krieg

In Kürze beginnt ein dreitägiges Marinemanöver der iranischen Revolutionsgarden im Persischen Golf, an dem auch China und Russland teilnehmen sollen. Hintergrund sind militärische Spannungen. US-Präsident Donald Trump hatte eine Flugzeugträger-Kampfgruppe in die Region verlegt. Der Republikaner hatte der Führung in Teheran wiederholt gedroht, in dem Land einzugreifen, nachdem der Sicherheitsapparat brutal gegen Proteste vorgegangen war. (dpa/mp)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test