Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel. (Archivbild)

Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel. (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Kahnert

Bundespräsidentin? Merkel mit klarer Ansage

Über die Nachfolge von Präsident Frank-Walter Steinmeier muss demnächst entschieden werden. Spekulationen gibt es schon einige – von der Ex-Regierungschefin Angela Merkel kommt eine klare Absage.

Die frühere Kanzlerin Angela Merkel (CDU) steht nach Angaben ihres Büros nicht für eine Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin zur Verfügung. Auf eine entsprechende Frage der Deutschen Presse-Agentur antwortete eine Sprecherin Merkels mit „Nein“. Zuvor hatte die „Bild”-Zeitung berichtet, in CDU-Kreisen kursiere ein Gerücht, wonach die Grünen Merkel für die 2027 anstehende Bundespräsidenten-Wahl als Kandidatin vorschlagen könnten.

Merkel übernimmt nicht Steinmeiers Nachfolge

Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann sagte der „Rheinischen Post“ dazu: „Da ist nichts dran.“ Sie fügte hinzu: „Zur Bundespräsidenten-Wahl ist bei uns zum jetzigen Zeitpunkt weder etwas besprochen noch entschieden.“ Die zweite Amtszeit des amtierenden Staatsoberhaupts Frank-Walter Steinmeier endet am 18. März 2027. Er kann nicht wiedergewählt werden.

Mögliche Kandidatinnen im Gespräch

In der Union ist Bildungsministerin Karin Prien (CDU) als mögliche Kandidatin im Gespräch, genannt wurde auch die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU). Führende Unionspolitiker, darunter CDU-Chef und Kanzler Friedrich Merz hatten es befürwortet, erstmals eine Frau zum Staatsoberhaupt zu wählen. Seit 1949 gab es zwölf Bundespräsidenten – alles Männer.

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Merkel will in der kommenden Woche erstmals seit ihrem Ausscheiden aus dem Regierungsamt Ende 2021 wieder an einem CDU-Parteitag teilnehmen. Die 71-Jährige kommt als geladener Ehrengast zum Auftakt des Kongresses nach Stuttgart. (dpa/mp)

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