Putin

Der russische Machthaber Wladimir Putin. Foto: picture alliance/dpa/Pool Reuters | Maxim Shemetov

Bewegung im Endlos-Krieg: Plötzlich will Putin mit Macron sprechen

Trotz internationaler Friedensbemühungen überzieht Russland die Ukraine seit fast vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg. Gleichzeitig gibt sich Moskau gesprächsbereit.

Kremlchef Wladimir Putin ist bereit zu einem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Putin habe seine Bereitschaft zu einem Dialog auch mit Macron ausgedrückt, sagte Kremlsprecher Dmitri Pekow der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti zufolge. Wenn es den gegenseitigen politischen Willen gebe, könne man das nur positiv bewerten, führte er demnach aus.

Paris bezeichnete die Bereitschaft des russischen Präsidenten, mit Macron zu sprechen, als willkommen. Französische Medien berichten unter Berufung auf den Präsidentenpalast, dass Paris in den kommenden Tagen entscheiden werde, auf welche Weise das Gespräch stattfinden soll.

Russischer Unterhändler: Gespräche sind konstruktiv

Macron hatte am Freitag gesagt, dass es nützlich sein könnte für Europa und die Ukraine, wieder mit Putin zu sprechen, um direkt an der Diskussion beteiligt zu sein. „Ansonsten diskutieren wir untereinander mit Verhandlungsführern, die allein mit den Russen diskutieren werden. Das ist nicht optimal.“

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Ukrainer, US-Amerikaner und Europäer hatten am vergangenen Sonntag und Montag in Berlin über eine Friedenslösung für die vor fast vier Jahren von Russland angegriffene Ukraine gesprochen. In Miami gingen Gespräche an diesem Wochenende in die nächste Runde. Die US-amerikanischen Unterhändler wollen die Ergebnisse aus Berlin den Vertretern Russlands rückkoppeln. Der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew nannte die Gespräche nach einer ersten Runde konstruktiv. (dpa)

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