Eine Landschaft, nachdem ein Zyklon gewütet hat (Symbolbild).

Eine Landschaft, nachdem ein Zyklon gewütet hat (Symbolbild). Foto: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Md Rafayat Haque Khan

Wirbelsturm wütet in Urlaubsparadies – mindestens 56 Tote

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Ein Zyklon hat auf Sri Lanka schwere Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Bisher sind 56 Menschen in den von Wirbelsturm „Ditwah” ausgelösten Unwettern mit starkem Regen und Winden auf der südlich von Indien gelegenen Insel ums Leben gekommen, wie das Katastrophenschutzzentrum mitteilte. Die meisten Todesopfer gab es demnach bei Erdrutschen im gebirgigen Inselinnern. Mehr als 20 Menschen werden der Behörde zufolge vermisst.

Das staatliche Wetteramt warnte in seinem Lagebericht vom Freitag auf Facebook davor, zum Fischen aufs Meer hinauszufahren. Schulen blieben Medienberichten zufolge geschlossen, für Behörden wurde demnach ein Feiertag ausgerufen. 

Sri Lanka: In der Hauptstadt Colombo stehen Häuser unter Wasser 

Der Zyklon befand sich gemäß dem Lagebericht des Wetteramtes am Morgen (Ortszeit) etwa 50 Kilometer südlich von Trincomalee an der Ostküste der südasiatischen Insel. Die Regenfälle halten seit zwei Tagen an und erreichten in einigen Gebieten nie dagewesene Ausmaße. Der Zyklon wird der Wetterbehörde zufolge nordwärts weiterziehen und am Samstag voraussichtlich Südindien erreichen.


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Die Ostküste und auch die gebirgige Inselmitte, wo sich touristisch interessante Ziele wie die Städte Kandy und Nuwara Eliya befinden, sind besonders von den heftigen Regenfällen betroffen. Aber auch in der Hauptstadt Colombo an der Westküste hatten Menschen mit stürmischem Regenwetter und Häusern unter Wasser zu kämpfen, wie auf Fotos zu sehen war.

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Sri Lankas Präsident Anura Kumara Dissanayake wies laut der indischen Zeitung „The Hindu” die Tourismusbehörden an, sicherzustellen, dass die wichtigsten Dienstleistungen für die von den Unwettern betroffenen ausländischen Touristen verfügbar seien. Fluglinien teilten mit, dass es zu Flugausfällen komme. Angaben zu der Zahl eventuell betroffener Touristen gab es zunächst nicht. (dpa/mp)

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