Marius Borg Høiby

Dritter Prozesstag vor dem Osloer Bezirksgericht gegen de Angeklagten Marius Borg Høiby. Foto: Ane Hem/NTB/dpa

„Wie ein Pitbull”: Ex-Freundin packt über Sohn von Mette-Marit aus

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Gewalt, Drohungen, Wutausbrüche: Unter Tränen berichtet eine norwegische Influencerin vor Gericht von ihrer Beziehung mit dem Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit.

Eine Ex-Freundin von Marius Borg Høiby hat im Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin der Zeitung „Verdens Gang” zufolge von Gewalt und Aggressionen in der Beziehung berichtet. „Ich habe das Gefühl, Marius hat zwei Gesichter”, sagte die Influencerin demnach vor Gericht.

„Da ist der süße Clown, der viel herumalbert und sehr lustig ist. Er war mein bester Freund, den ich wahnsinnig gern hatte”, sagte die Norwegerin. „Und dann war da Marius, mit dem ich nicht kommunizieren konnte, dessen Augen ganz schwarz wurden.” Wenn sie diese Veränderung gesehen habe, habe sie große Angst bekommen: „Ich wusste nicht, was als Nächstes passieren würde.”

Sohn von Mette-Marit „wie ein Pitbull”

Die Influencerin war von 2022 bis 2023 mit dem Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung zusammen. In dieser Zeit lebte das Paar auch an verschiedenen Orten zusammen. Høiby soll seine damalige Freundin mehrfach gewürgt, ihr gedroht, sie getreten, mit Gegenständen geworfen und angeschrien haben. „Es fühlt sich an, als stünde ein Pitbull direkt vor dir”, sagte die Frau laut „Verdens Gang”.


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Meistens sei Marius Borg Høiby ausgerastet, wenn man ihn mit etwas konfrontiert habe, erzählte die Ex-Freundin den Angaben zufolge – „entweder, wenn ich Gerüchte über Untreue gehört hatte, wenn er wütend auf mich war, weil er sagte, ich hätte mich wie eine verdammte Hure verhalten, oder wenn ich sein Telefon genommen hatte”. 

Høiby steht seit Anfang des Monats in Oslo vor Gericht. Mette-Marits Sohn ist in 38 Punkten angeklagt, darunter für vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht, häusliche Gewalt und Körperverletzung. (dpa/mp)

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