Panorama
Vermisster tot? Segelboot-Crew geht Schwimmen - dann treibt ihre Yacht ab
Acht deutsche Urlauber sprangen vor Symi ins Meer, während ihre Yacht abtrieb. Sieben wurden gerettet – nun fanden Einsatzkräfte eine Leiche.
Der gemeinsame Badestopp einer deutschen Segelboot-Crew vor der griechischen Insel Symi endete in einer Katastrophe: Während acht Menschen im Meer schwammen, trieb ihre Yacht ab. Sieben Urlauber wurden gerettet, ein Mann blieb vermisst. Nun hat die Küstenwache bei der Suche eine männliche Leiche gefunden, wie „euronews“ berichtet. Ob es sich um den vermissten Deutschen handelt, war zunächst noch nicht zweifelsfrei bestätigt.
Der Mann war am Sonntagabend mit drei weiteren Männern und vier Frauen mit einem Segelboot auf dem Meer unterwegs, als die Gruppe sich offenbar entschied, schwimmen zu gehen.
Wie die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA berichtet, wurde das Segelboot von der Strömung abgetrieben, sodass die Segler nicht zurück an Bord konnten.
Segelboot abgetrieben: Zwei Segler schwammen an Land
In der Folge sei es einem Mann und einer Frau gelungen, sich schwimmend an Land zu retten und die Behörden zu informieren. Daraufhin startete die Küstenwache eine Suchaktion mit zwei Booten und einem Hubschrauber. Später am Abend gelangte eine weitere Frau schwimmend an Land.
Weitere vier deutsche Urlauber wurden von den Rettungskräften aufgegriffen und in Sicherheit gebracht. Insgesamt überlebten sieben der acht Menschen den dramatischen Zwischenfall.
Die Suche nach dem achten Crewmitglied lief mehrere Tage weiter. Schließlich entdeckten Einsatzkräfte im Seegebiet vor Symi die Leiche eines Mannes. Eine eindeutige Identifizierung als der vermisste deutsche Urlauber stand zunächst noch aus. (dpa/mp)
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