US-Außenminister Marco Rubio vor dem Ausschuss für Auswärtige Beziehungen des US-Senats. Er erläutert die Venezuela-Politik von Präsident Trump. (Archivbild)

US-Außenminister Marco Rubio vor dem Ausschuss für Auswärtige Beziehungen des US-Senats. Er erläutert die Venezuela-Politik von Präsident Trump. (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa/AP | J. Scott Applewhite

„Haushaltsplan“: USA entscheiden, wofür Venezuela Geld ausgibt

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Bei der Neuordnung von Venezuela wollen die USA ein Wörtchen mitsprechen – US-Außenminister Rubio gibt Einblick in ein Detail.

Die venezolanische Übergangsregierung hat US-Außenminister Marco Rubio zufolge akzeptiert, monatlich einen „Haushaltsplan“ vorzulegen und diesen von den USA absegnen zu lassen. Die US-Regierung entscheide, wofür das Geld genutzt werden dürfe und wofür nicht, sagte Rubio bei einer Anhörung vor einem Senatsausschuss. 

„Tatsächlich haben sie zugesagt, einen erheblichen Teil dieser Mittel für den direkten Kauf von Medikamenten und Ausrüstung aus den Vereinigten Staaten zu verwenden“, sagte der Minister weiter. Bei der monatlichen Vorlage des Budgets handele es sich um einen „kurzfristigen Mechanismus“, der nicht längerfristig ausgelegt sei. 

Trump verspricht sich Profite von Venezuela

Anfang Januar hatte das US-Militär bei einem Angriff auf Venezuela Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefasst und außer Landes gebracht. Seither befindet sich das südamerikanische Land in einer Phase politischer Umbrüche. US-Präsident Donald Trump will die Ölindustrie in Venezuela hochfahren und verspricht sich – und der venezolanischen Bevölkerung – große Profite. 

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Der Präsident hatte zudem kurz nach dem Sturz in Aussicht gestellt, übergangsweise die Führung in Venezuela übernehmen zu wollen. Wie genau er sich das vorstellte, ließ Trump indes nicht durchblicken. (dpa)

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