US-Basketball-Star in Russen-Haft: Appell an Joe Biden

Brittney Griner
Brittney Griner (r.), Basketballspielerin von Phoenix Mercury, wird zu einer Anhörung in einen Gerichtssaal in Khimki außerhalb von Moskau eskortiert.

Brittney Griner ist eine der Top-Basketballerinnen der USA, zweimalige Olympiasiegerin – und sie sitzt seit über vier Monaten in einem russischen Gefängnis. Ihr wird der Besitz von Drogen vorgeworfen. In ihrer Verzweiflung hat Grin jetzt einen Brief an US-Präsident Biden geschrieben: Sie habe Angst, niemals wieder frei zu kommen.

Was passiert ist: Die Starspielerin des WNBA-Teams Phoenix Mercury war am 17. Februar mit Cannabis-Öl im Gepäck am Moskauer Flughafen Scheremetjewo verhaftet worden. Seitdem sitzt sie in Untersuchungshaft. Ihr Prozess läuft.

US-Sportlerin schreibt Brief aus dem Gefängnis

„Während ich hier in einem russischen Gefängnis sitze, allein mit meinen Gedanken und ohne den Schutz von meiner Frau, Familie, Freunden, Olympia-Trikot oder anderen Errungenschaften, habe ich Angst, dass ich für immer hier sein könnte“, schreibt sie an Joe Biden. Der hat den verzweifelten Brief gelesen, so Sprecherin Karine Jean-Pierre. „Wir glauben, dass sie zu Unrecht inhaftiert ist“, sagte sie.

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Der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexej Saizew, widerspricht: „Versuche, den Fall so darzustellen, als ob die Amerikanerin unrechtmäßig festgenommen wurde, halten keiner Kritik stand“, sagte er. „Das Gesetz wurde gebrochen.“ Der US-Sportlerin drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis. (dpa/miri)