Menschen stehen vor Blumen und Kerzen auf dem Bahnsteig am Bahnhof Landstuhl im Gedenken an den Tod eines Schaffners.

Menschen stehen vor Blumen und Kerzen auf dem Bahnsteig am Bahnhof Landstuhl im Gedenken an den Tod eines Schaffners. Foto: Patrick von Frankenberg/dpa

Schaffner totgeschlagen: Neue Details zum Tatverdächtigen

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Der Mann, der einen Schaffner bei einem Angriff in einem Regionalzug tödlich verletzt haben soll, ist nicht polizeibekannt. Es gebe keine „Vorfälle, polizeiliche Erkenntnisse oder Vorstrafen hier in Deutschland“, sagte die leitende Oberstaatsanwältin Iris Weingardt in Zweibrücken.

„Wir haben natürlich weitere Ermittlungen veranlasst, die dauern an.“ Zudem seien ergänzende rechtsmedizinische und kriminaltechnische Untersuchungen beauftragt worden. „Es wird Videomaterial gesichtet und ausgewertet, und es werden Zeugen vernommen“, sagte sie.

Schaffner erschlagen: Haftbefehl wegen Totschlags

Gegen den 26 Jahre alten Tatverdächtigen war am Dienstag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags ergangen. Da der Zugbegleiter am Mittwochmorgen gestorben sei, habe man einen Antrag auf Änderung des Haftbefehls gestellt – auf Totschlag, sagte Weingardt.



Der Beschuldigte habe sich selbst bisher nicht zur Sache eingelassen. Er sei griechischer Staatsangehöriger und nach eigenen Angaben in Luxemburg wohnhaft.

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Die Tat löst deutschlandweit Entsetzen aus. Der 36 Jahre alte Schaffner war bei einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress von dem Beschuldigten ohne gültiges Ticket mit Schlägen gegen den Kopf attackiert worden. Er verlor das Bewusstsein und starb später in einer Klinik an einer Hirnblutung. (dpa)

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