Cape Canaveral New Glenn Bezos

Der Start der Rakete „New Glenn“. Foto: picture alliance / NurPhoto | Manuel Mazzanti

Rakete von Amazon-Gründer Bezos setzt Satellit in falscher Umlaufbahn ab

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Bereits zum dritten Mal ist die leistungsstarke Schwerlastrakete „New Glenn“ von Amazon-Gründer Jeff Bezos gestartet. Dabei erreichte sie neue Meilensteine – aber eine wichtige Sache ging schief.

Die leistungsstarke Schwerlastrakete „New Glenn“ des Weltraumunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat bei ihrem dritten Start einen Satelliten in der falschen Umlaufbahn abgesetzt. Die genauen Hintergründe seien vorerst noch unklar, teilte Blue Origin mit. „Wir untersuchen das derzeit und werden ein Update geben, wenn wir detailliertere Informationen haben.“

Satellit in zu niedriger Umlaufbahn abgesetzt

Die „New Glenn“ war zuvor planmäßig vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet – und das erstmals mit einer zuvor bereits verwendeten Raketenstufe. Diese Raketenstufe landete nach dem Start auch diesmal wieder auf einer Plattform im Atlantik. Der Satellit namens „Blue Bird 7“ sei dann allerdings in einer zu niedrigen Umlaufbahn abgesetzt worden, wie auch der Hersteller AST SpaceMobile bestätigte. 

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Die „New Glenn“-Rakete hatte es beim Erstflug im Januar 2025 direkt ins All geschafft. Beim zweiten Flug, rund zehn Monate später, hatte die Rakete zwei Mars-Orbiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa ins All gebracht. In Zukunft will Blue Origin mit der „New Glenn“-Rakete dem Unternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk Konkurrenz machen, das aktuell die kommerzielle Raumfahrt dominiert. (dpa)

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