Ein Rettungswagen des DRK ist auf Einsatzfahrt.

Ein Rettungswagen des DRK ist auf Einsatzfahrt. (Symbolbild) Foto: imago/Jan Huebner

Radmuttern an mehreren Rettungswagen gelockert – Polizei ermittelt

kommentar icon
arrow down

Unbekannte haben die Radmuttern an mehreren Rettungswagen im Landkreis Schaumburg gelöst. Zwei der Fahrzeuge verunglücken. Die Behörde prüft jetzt, ob es sich um einen „gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“ handelt.

Im Landkreis Schaumburg sind zwei Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wegen gelockerter Radmuttern verunglückt. Verletzt worden sei niemand, sagte eine Polizeisprecherin. Die Behörde prüft, ob es sich um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr handelte – und ermittelt gegen Unbekannt.

Sabotage an Rettungswagen: Vier Sanitäter und eine Patientin an Bord

Nach Angaben von Bernd Gerberding, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes im Landkreis Schaumburg, waren insgesamt vier Sanitäter und eine Patientin in den beiden Rettungswagen. Mehrere Medien hatten berichtet.

Zu den Unfällen kam es am Donnerstag in Obernkirchen und in Rodenberg. Gerberding sagte, an beiden Rettungswagen seien die Zwillingsreifen auf der linken Seite der Hinterachse abgefallen, die Fahrzeuge seien auf der Achse weitergefahren und schließlich zum Stehen gebracht worden. Auch an einem dritten Rettungswagen sei bei Kontrollen festgestellt worden, dass die Radmuttern gelockert waren.

Das könnte Sie auch interessieren: Auf Drogen geht ein Hamburger auf seine Mitbewohnerin los – jetzt liegt sie im Koma

Es seien Vorkehrungen getroffen worden, um die Fahrzeuge besser zu sichern und es den Tätern schwer zu machen, betonte er. Alle Rettungswagen würden überprüft. Es sei Anzeige erstattet worden. (dpa/mp)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test