Schokoladen Weihnachtsmänner von Milka

„Milka”-Schokoladen-Weihnachtsmänner stehen in den Regalen. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Wagner | Ulrich Wagner

Rabattschlacht um Milka-Schokolade – das ist der Grund

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Schokolade, Dominosteine und Pralinen: Pünktlich zur Weihnachtszeit lockten Supermärkte und Discounter Kunden mit Rabatten und Sonderaktionen in die Süßwarenabteilungen. Ihr Ziel: Die Nachfrage nach Schokolade wieder ankurbeln.

Schokoladen-Hersteller „Mondelez” zog 2025 heftige Kritik auf sich. Zu ihm gehören „Milka”, „Toblerone” und „Oreo”. Das Unternehmen hatte die Preise angehoben, die Füllmenge der Milka-Tafeln aber von 100 auf 90 Gramm reduziert. Verbraucherorganisationen kritisierten diese Praxis mehrfach. Die Folge: Der Absatz in Europa sank spürbar. Die „Bild”-Zeitung und „Der Westen” berichteten zuerst.

Ärger um Milka-Schokolade

Ende November konterten erste Supermärkte mit Sonderaktionen auf den Rückgang der Nachfrage nach Schokolade: „Kaufland” bot „Milka”-Tafeln zeitweise mehr als zur Hälfte reduziert an, „Rewe” lockte App-Nutzer mit bis zu zwei Euro Bonus. „Edeka” gewährte 40 Prozent Nachlass auf größere Tafeln, und bei „Penny” kosteten die „Milka”-Weihnachtsmänner nur noch 2,49 Euro statt 3,29 Euro.

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Die Discounter zogen nach: Auch bei „Lidl” und „Aldi” (Nord und Süd) wurden die Tafeln zeitweise um mehr als die Hälfte reduziert. Gleichzeitig sanken die Preise von Dominosteinen, Baumkuchen und Pralinen der Marken Milka und „Ferrero”. Möglich werden diese Preisaktionen durch sinkende Rohstoffpreise: Zucker, Milch und zuletzt auch Kakao sind 2025 wieder günstiger geworden. (mp)

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