Ein Blumenschmuck vor dem Bondi Pavilion am Bondi Beach in Sydney.

Bei dem als Terrorakt gewerteten Angriff am Bondi Beach in Sydney wurden 15 Menschen erschossen. Foto: picture alliance/dpa/AP | Steve Markham

Polizei stoppt Verdächtige in Sydney – neuer Anschlag vereitelt?

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Nur wenige Tage nach den tödlichen Schüssen an Sydneys weltberühmtem Bondi Beach gab es nun einen Einsatz von Anti-Terror-Einheiten. Die Verdächtigen sollen auf dem Weg zum Strand gewesen sein.

Die australische Polizei hat im Südwesten von Sydney Medienberichten zufolge eine verdächtige Gruppe von sieben Männern festgenommen, die nur wenige Tage nach den tödlichen Schüssen am Bondi Beach auf dem Weg dorthin gewesen sein soll. Man habe Informationen erhalten, dass möglicherweise ein Gewaltakt geplant gewesen sei, hieß es in einer Mitteilung der Polizei im Bundesstaat New South Wales (NSW). Die Behörde selbst sprach aber nicht direkt von Festnahmen. Vielmehr würden die Männer nun von Ermittlern befragt, hieß es weiter.

Sydney: Männer festgenommen – planten sie einen Anschlag?

Ein Zusammenhang mit dem als Terrorakt gewerteten Angriff auf eine Feier zum jüdischen Lichterfest Chanukka am Sonntag, bei dem zwei Männer 15 Menschen am Bondi Beach erschossen, sieht die Polizei eigenen Angaben zufolge derzeit nicht. Der Einsatz erfolgte demnach in Liverpool, im Südwesten der Millionenmetropole. 


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Die Polizei NSW hatte dem Sender Sky News zufolge Geheimdienstinformationen erhalten, wonach die Verdächtigen von Melbourne nach Sydney gereist waren, um dort zum Bondi Beach zu gelangen.

Die Absicht der Männer sei unklar gewesen, doch habe ihr Verhalten eine entschiedene Reaktion der Polizei hervorgerufen, berichtete Sky News weiter. Demnach waren zahlreiche schwer bewaffnete und mit Schutzkleidung ausgestattete Anti-Terror-Polizisten im Einsatz. 

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Der Sender sprach von „dramatischen Szenen“, die sich abgespielt hätten. So hätten Anti-Terror-Einheiten ein Auto gerammt und von der Fahrbahn gedrängt. Ein zweites Fahrzeug sei ebenfalls zum Halten gebracht worden. Die Beamten hätten Gummigeschosse abgefeuert. (dpa/mp)

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