Papst mahnt zu Frieden: „Dröhnen der Waffen möge verstummen“
Papst Leo XIV. hat in seiner Weihnachtsbotschaft die Hoffnung auf ein Ende des Krieges in der Ukraine geäußert. Zum Höhepunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan rief er Russland und die angegriffene Ukraine zu einem aufrichtigen Dialog auf.
„Möge das Dröhnen der Waffen verstummen“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt vor Tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Die beteiligten Parteien sollten, unterstützt durch das Engagement der internationalen Gemeinschaft, den Mut finden, einen ehrlichen, direkten und respektvollen Dialog zu führen.
Weihnachtsbotschaft von Papst Leo XIV.: Blick auf weltweite Kriege
Der Papst erinnerte in seiner Ansprache auch an Menschen in anderen Teilen der Welt, die unter den Folgen von Kriegen leiden. Neben der Ukraine hob er besonders den Nahen Osten hervor.
Bei seiner jüngsten Reise habe er dort die Ängste der Menschen vernommen, sagte Leo XIV. Er kenne ihr Gefühl der Ohnmacht angesichts der Machtverhältnisse, unter denen sie litten.
Leo XIV. erwähnt Gazastreifen in Weihnachtsbotschaft
Explizit sprach der Papst auch die Bewohner des Gazastreifens an. Viele Menschen dort hätten alles verloren, betonte er in seiner Weihnachtsbotschaft.
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Im Anschluss an die Ansprache spendete Papst Leo XIV. den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ – auf Deutsch „der Stadt und dem Erdkreis“. Für die katholische Kirche war es das erste Weihnachtsfest mit ihrem neuen Oberhaupt. (dpa/mp)
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