‚Ne Rolex für Trump: Und schon steht der Zoll-Deal für die Schweiz
Gold, Glanz, Rolex – eine schwerreiche Truppe an Schweizer Unternehmern besuchte Trump im Oval Office und kam nicht mit leeren Händen. Bei Rolex und Goldbarren konnte Trump wohl nicht widerstehen. Nun steht zwischen der Schweiz und den USA ein Zoll-Deal, den niemand hat kommen sehen.
Der Besuch im Oval Office sorgt nun international für Schlagzeilen. Trump empfing eine Delegation Schweizer Wirtschaftsgrößen, darunter Investor Fredy Gantner und Rolex-Chef Jean-Frédéric Dufour. Nach Informationen mehrerer Medien sollen sie dem Präsidenten eine exklusive Rolex und einen Goldbarren überreicht haben.
Zoll-Deal steht nach dem Treffen
Bei dem Geschenk konnte Donald Trump wohl nicht widerstehen. Nur kurz nach dem Treffen der Superreichen stand der neue Zoll-Deal zwischen USA und Schweiz. Niemand hätte dies kommen sehen: Die kleine Schweiz bekommt nun die gleichen Zollkonditionen wie die weitaus größere EU. Für die Schweizer Wirtschaft heißt das konkret: 15 Prozent Zoll auf alle Waren, die von der Schweiz in die USA verkauft werden, schreibt die „Bild“.
Das macht den Deal so ungewöhnlich
Abgesehen vom umstrittenen Geschenk gibt es weitere Punkte, die den Deal ungewöhnlich machen: Die Schweiz brauchte den Deal wirtschaftlich wesentlich dringender als die USA. Rund 18,6 Prozent aller Schweizer Exporte gehen in die Vereinigten Staaten – umgekehrt spielt die Schweiz für die US-Wirtschaft nur eine vergleichsweise kleine Rolle. Dennoch kam die Vereinbarung zustande.
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Ungewöhnlich ist zudem, dass Trump für ein solches Thema keine Schweizer Regierungsvertreter empfing, sondern ausschließlich Unternehmer und Investoren. Beobachter sehen darin eine besondere Form der Trump-Diplomatie. Für die Schweiz ist das Ergebnis jedenfalls ein bemerkenswerter außenwirtschaftlicher Erfolg.
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