Eine Ausgabe der Strafprozessordnung (StPO) liegt auf einem Aktenordner mit der Aufschrift „Staatsanwaltschaft Ermittlungssache Strafsache“. (Symbolbild)

Eine Ausgabe der Strafprozessordnung (StPO) liegt auf einem Aktenordner mit der Aufschrift „Staatsanwaltschaft Ermittlungssache Strafsache“. (Symbolbild) Foto: dpa | Jonas Walzberg

Mutter und Sohn mit Behinderung getötet: 82-Jähriger unter Mordverdacht

kommentar icon
arrow down

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat einen 82-Jährigen wegen des Verdachts auf zweifachen Mord angeklagt.

Ihm wird vorgeworfen, am 8. März dieses Jahres seine Frau und seinen behinderten Sohn im hessischen Oberursel getötet zu haben, wie Oberstaatsanwalt Dominic Mies mitteilte.

Leichen im Haus aufbewahrt  

Erst soll der Deutsche seine damals 72 Jahre alte Ehefrau in dem gemeinsamen Haus „im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung” getötet haben. Zwei Tage später soll er seinen zur Tatzeit 49-jährigen, geistig behinderten und gehörlosen Sohn im Schlaf erstickt haben. Die Leichen habe er im Haus aufgebahrt. 

Das könnte Sie auch interessieren: Saif (15†) stürzte aus dem achten Stock und starb – jetzt spricht der Vater

Später soll er einem anderen Sohn mitgeteilt haben, dass in seinem Haus zwei Leichen liegen würden. Die Polizei entdeckte die Toten am 13. März. Der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft. Das Landgericht Frankfurt muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. (dpa/mp)

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
test