„Mein wunderbarer, gnädiger, charmanter Präsident“: Rap-Queen kassiert Shitstorm
Nicki Minaj lässt keinen Zweifel daran, wer ihr Favorit ist: Bei einem Auftritt in Washington mit US-Präsident Donald Trump hielten die beiden Händchen – erkaufte sie sich ihr Aufenthaltsrecht?
Rapperin Nicki Minaj hat nach eigenen Angaben eine „Trump Gold Card“ erhalten. Die 43-Jährige veröffentlichte zunächst auf „X“ ein Foto der goldfarbenen Karte. Das Weiße Haus griff den Beitrag auf und verbreitete ihn weiter, verbunden mit einem Link zur Internetseite des Programms.
oh she's super BASED ✨https://t.co/O0VJXsVgj9 https://t.co/iVUCfyhXwY
— The White House (@WhiteHouse) January 28, 2026
Mit der „Trump Gold Card“ können sich vermögende Ausländer gegen Zahlung von einer Million US-Dollar ein Aufenthaltsrecht in den USA sichern. Das System ähnelt der bekannten Green Card.
Auf Social Media: Einschleimen kann sie
In einem weiteren Beitrag bekannte sich die in Trinidad in der Karibik geborene Musikerin zu US-Präsident Donald Trump: Ihre Staatsbürgerschaftsunterlagen würden nun abschließend bearbeitet – „laut MEINEM wunderbaren, gnädigen, charmanten Präsidenten“, fügte sie auf „X“ hinzu.

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Die Goldkarte hat sie nach eigener Darstellung kostenlos bekommen. Nach Angaben der US-Regierung zielt das Programm darauf ab, besonders qualifizierte und vorab überprüfte Arbeitskräfte für Unternehmen in den USA zu gewinnen. Die Karte selbst trägt neben Trumps Namen auch sein Konterfei neben der Freiheitsstatue.
Kritik in sozialen Medien
Minajs öffentliche Unterstützung für Trump stieß in den sozialen Medien auf Kritik. Während sich die Rapperin früher kritisch zu Trump äußerte – etwa 2018 zu dessen Migrationspolitik – trat sie zuletzt mehrfach als Unterstützerin des Präsidenten auf.
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Am Mittwoch bezeichnete sie sich bei einer vom US-Finanzministerium organisierten Veranstaltung als „wahrscheinlich“ größten Fan des Republikaners. Bei der Veranstaltung sagte der US-Präsident, dass die Rapperin hunderttausende Dollar für „Trump Accounts“ für Neugeborene spenden werde. (dpa/mp)
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