Die ISS-Crew kurz nach der Landung im Pazifik vor der Küste von Long Beach (Kalifornien).

Die ISS-Crew kurz nach der Landung im Pazifik vor der Küste von Long Beach (Kalifornien). Foto: NASA/Bill Ingalls/NASA/Bill Ingalls/AP/dpa

Medizinische Probleme: ISS-Crew erstmals vorzeitig abgelöst

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Die Nasa hat erstmals in der Geschichte der Internationalen Raumstation eine ISS-Crew wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurück zur Erde geholt. Die vier Astronauten landeten mit einem „Crew Dragon“ des Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk vor der Küste des US-Bundesstaates Kalifornien.

Die Landung erfolgte in den frühen Morgenstunden (Ortszeit). Nach MEZ war es etwa 9.42 Uhr, wie Live-Bilder der Nasa zeigten.

ISS-Crew vorzeitig zurück zur Erde: Wer an Bord war

Bei den Rückkehrern handelt es sich um die US-Astronauten Zena Cardman und Michael Fincke, den japanischen Raumfahrer Kimiya Yui und den russischen Kosmonauten Oleg Platonow. Sie waren seit Anfang August an Bord der ISS und hätten eigentlich noch ein paar Wochen bleiben sollen.

Weniger als eine Stunde nach dem sogenannten Splashdown verließ die ISS-Crew die Kapsel – mit Unterstützung. SpaceX-Mitarbeiter empfingen sie auf einem Schiff mit Jubel und Applaus, wie in der Nasa-Übertragung zu sehen war.

Astronauten vorzeitig zurück zur Erde: Medizinischer Check

Bevor die Crew aufs Festland geflogen wurde, stand eine routinemäßige medizinische Untersuchung an. Denn jeder Aufenthalt im All ist eine enorme körperliche Belastung.

In der vergangenen Woche hatte die Nasa zunächst einen Außeneinsatz an der ISS kurzfristig abgesagt. Grund waren gesundheitliche Probleme eines Crew-Mitglieds.

Mitglied der „Crew 11“ in stabilem Zustand

Kurz darauf teilte die Behörde mit, dass sie wegen des Problems die komplette vierköpfige Crew vorzeitig zurück zur Erde holen werde. Zur Identität des ISS-Crew-Mitglieds und zu Details der gesundheitlichen Probleme wollte sich die Nasa aus Gründen der Privatsphäre nicht äußern.

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Das Mitglied der „Crew 11“ sei in stabilem Zustand, hieß es. Man wolle aber sichergehen und die bessere medizinische Versorgung nutzen, die auf der Erde möglich sei. (dpa/mp)

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