Mädchen steckt in Metallsitz fest – Schaulustige behindern Rettungseinsatz
Ein vierjähriges Mädchen bleibt am Mainzer Hauptbahnhof mit den Fingern in einer Sitzbank stecken. Rettungskräfte müssen helfen – und das Kind auch vor Schaulustigen schützen.
Ein kleines Mädchen ist am Mainzer Hauptbahnhof mit zwei Fingern im Metallgeflecht einer Sitzbank hängen geblieben und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Vierjährige befand sich zusammen mit ihrem Vater an einer Bushaltestelle auf dem Bahnhofsvorplatz, wie die Feuerwehr mitteilte.
Zwei Finger des Mädchens seien durch das Geflecht gerutscht, sodass die Vierjährige sie nicht mehr alleine herausziehen konnte. Beamte der Bundespolizei übernahmen ihre Erstversorgung. In Absprache mit dem Rettungsdienst sei in einem Sicherheitsabstand um die Hand des Kindes der Edelstahl der Sitzfläche Stück für Stück durchtrennt worden, sodass das Mädchen wieder aufstehen konnte.
Der Rettungsdienst brachte das Mädchen ins Krankenhaus, wo der Rest der Sitzfläche entfernt wurde. Während des Einsatzes sei das Kind von seinem Vater getröstet worden.
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Da sich eine größere Zahl von Schaulustigen um die Haltestelle herum versammelte, mussten die Einsatzkräfte einen Sichtschutz um die Haltestelle aufstellen, um die Privatsphäre des Kindes bestmöglich zu schützen, so die Feuerwehr. (dpa)
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