Kreuzfahrt-Drama um „Mein Schiff“: Ausflugs-Boot mit 55 Gästen geht unter
Der Trip in der Karibik wurde zum Albtraum: Vor der Küste der Dominikanischen Republik ist ein Ausflugsboot mit 55 Kreuzfahrt-Passagieren gesunken. Die Gäste der Hamburger Reederei Tui Cruises kamen mit dem Schrecken davon.
Die Passagiere der „Mein Schiff 1“ hatten am Sonntag einen Trip durch die Bucht von Samaná unternommen. Plötzlich nahm der rund zwölf Meter lange Katamaran namens „Boca de Yuma“ am Rumpf Schaden, lief mit Wasser voll und sank. Das berichtet die dominikanische Marine auf ihrem Instagram-Profil.
Horrible: Dozens of cruise ship passengers were left floating in the ocean after the catamaran they were using on a day trip suddenly sank. The small boat was ferrying passengers from the Mein Schiff 1 cruise ship on their trip to the Dominican Republic. #boat #ship #cruiseship pic.twitter.com/MjehwMg6H4
— Direct_News24 (@NewsDirect24) November 11, 2025
Kreuzfahrt: Passagiere treiben im Wasser
Laut „Bild“ trieben die Passagiere des gesunkenen Katamarans mit Schwimmwesten im Wasser, bis die Rettungskräfte eintrafen. „An Bord befanden sich etwas mehr als 50 Gäste der ,Mein Schiff 1‘, die wohlauf und inzwischen wieder sicher an Bord sind“, zitiert der Bericht Sabine Lüke, Sprecherin der Kreuzfahrt-Reederei. Zu den Nationalitäten der Geretteten habe die Sprecherin keine Details preisgegeben.
„Nach Eingang des Notrufs leistete die Marine Kommunikations-, Logistik- und operative Unterstützung“, heißt es in dem Beitrag der Marine des Karibikstaates, „damit Schiffe der Reederei, der der beschädigte Katamaran gehörte, die Passagiere an Land bringen konnten.“
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Die Hafenbehörde von Samaná untersuche die Ursache des Vorfalls. Das Boot sei von einer lokalen Crew geführt worden. Laut „Bild“ hat die „Mein Schiff 1“, ein schwimmendes Hotel mit Platz für 2894 Passagiere, ihre Kreuzfahrt bereits weiter in Richtung Mexiko fortgesetzt. (tst)
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