König Harald spricht über Vergewaltigungsprozess gegen Stiefenkel
Norwegens König Harald V. hofft nach dem anstehenden Vergewaltigungsprozess gegen seinen angeheirateten Enkel Marius Borg Høiby auf eine Art Abschluss. In einem Interview des Senders NRK sagte der König, er habe großes Mitgefühl für „alle Betroffenen“.
„Wir hoffen, (…) dass es ihnen nach dem Prozess besser geht“, erklärte Harald V. Dabei gehe es nicht nur um die Betroffenen in der eigenen Familie, betonte das Staatsoberhaupt.
Prozess gegen Marius Borg Høiby: Schwere Vorwürfe
Der heute 28 Jahre alte Høiby ist der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung. Im August war er in insgesamt 32 Punkten angeklagt worden, unter anderem wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung.

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Er räumte ein, unter Alkohol- und Kokaineinfluss gegenüber seiner damaligen Freundin gewalttätig geworden zu sein und Dinge in ihrer Wohnung zerstört zu haben. Die meisten weiteren Anschuldigungen, darunter auch die Vergewaltigungsvorwürfe, weist er jedoch zurück.
Gericht entscheidet – Haftstrafe möglich
Der Prozess gegen Marius Borg Høiby soll am 3. Februar 2026 beginnen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm mehrere Jahre Gefängnis.
König Harald sagte, der Fall liege nun in den Händen des Gerichts und werde seinen Lauf nehmen. Königin Sonja schloss sich an und betonte ebenfalls, wie wichtig es sei, an alle Betroffenen zu denken.
Belastung für die Kronprinzenfamilie
Kronprinzessin Mette-Marit, die seit 2001 mit Haralds Sohn Kronprinz Haakon verheiratet ist, sprach in einem weiteren NRK-Interview von einer herausfordernden Zeit. Ihre Familie habe die Situation sehr ernst genommen. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder.
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Auf die Frage, ob Kronprinz Haakon und Mette-Marit beim Prozess gegen Høiby anwesend sein werden, sagte der Kronprinz, man habe dazu klare Gedanken, wolle diese aber noch nicht öffentlich machen. (dpa/mp)
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