Bang Bang Chicken für den Ofen: Food-Bloggerin Julia Uehren hat das Gericht so abgewandelt, dass es nicht frittiert werden muss.

Bang Bang Chicken für den Ofen: Food-Bloggerin Julia Uehren hat das Gericht so abgewandelt, dass es nicht frittiert werden muss. Foto: Julia Uehren/loeffelgenuss.de/dpa-tmn

Bang Bang Chicken: Warum das Ofen-Rezept gerade alle machen

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Warum knuspert Bang Bang Chicken im Netz? Und was unterscheidet es vom Szechuan-Original? Mit ihrem Rezept schickt Food-Bloggerin Julia Uehren Ofenfans auf eine spannende Geschmacksreise.

Videos zeigen gern das „Crunch“-Geräusch beim Reinbeißen: Wer in den Sozialen Medien unterwegs ist, kommt kaum am „Bang Bang Chicken“ vorbei – und passend dazu kursieren auch im Internet reichlich Rezepte zu dem zerrupften Hähnchen. Bei dem Gericht handelt es sich um knusprig frittierte Hähnchenteile, die in einer würzigen, süßen Mayo-Chili-Sauce gewendet werden. 

Wut im Bauch? Deswegen heißt es „Bang Bang Chicken“

Beim Stöbern im Netz fand ich heraus, dass Bang Bang Chicken eigentlich aus der Szechuan-Küche kommt und ein komplett anderes Gericht ist: Zwar spielt hier Hähnchen auch die Hauptrolle, aber es wird gekocht. Und anschließend kräftig geschlagen – daher das „Bang Bang“ –, sodass das Fleisch weich zerfasert. Serviert wird das Fleisch eher als Salat in einem süß-scharfen Dressing mit Gurken.

Da ich kein Fan von Frittiertem bin, habe ich mein Bang Bang Chicken im Ofen zubereitet, wo es auch wunderbar knusprig wird. Außerdem habe ich das Fleisch nicht in der Mayo gewendet, sondern sie als Dip serviert. Die Gurken aus dem Original-Rezept gibt es bei mir als Beilagensalat – allerdings nach einem koreanischen Rezept. Zusammen mit Basmatireis, entsteht so ein spannendes Fusion Cooking.

Zutaten für 2 Portionen

  • 1 Gurke
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Sesamöl
  • 4 EL Reisessig (alternativ Weißweinessig)
  • 1/2 TL Zucker
  • 3 EL Sesamkörner (geröstet)
  • 1 TL Chiliflocken
  • Pfeffer
  • 60 ml Mayonnaise
  • 45 ml Sweet-Chili-Sauce
  • 3 TL Sriracha Sauce
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 Ei (Größe M)
  • 100 g Pankomehl
  • 100 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Hähnchenbrustfilet (300 g)
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 160 g Basmatireis
  • 1 Frühlingszwiebel

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Zubereitung

  1. Zuerst den Gurkensalat zubereiten: Gurken waschen und grob würfeln. In ein Sieb geben, mit ca. 1 TL Salz bestreuen und über der Spüle ca. 10 Minuten ziehen lassen (so entwässern die Gurken). Sesamöl, Reisessig, Zucker, 2 EL Sesamkörner, Chiliflocken und Pfeffer in einer Schüssel verquirlen. Die (abgetropften) Gurken unterheben und ca. 15 Minuten ziehen lassen.
  2. Mayonnaise, Sweet Chili Sauce, 2 TL Sriracha Sauce und Limettensaft verrühren.
  3. Panierstraße aufbauen: Ei mit 1 TL Sriracha Sauce in einem tiefen Teller verquirlen. Pankomehl mit Salz und Pfeffer würzen und ebenfalls in einen tiefen Teller geben. Das Mehl auf einen flachen Teller streuen.
  4. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Die Hähnchenbrust in ca. 3 × 4 cm dicke Stücke schneiden und zuerst rundherum im Mehl wenden, dann durch das Ei ziehen und zuletzt rundherum im Pankomehl wenden. Die Hähnchenteile auf das Backblech legen und die Oberseite mit Öl einpinseln. Im Backofen (je nach Größe der Hähnchenteile) ca. 15-20 Minuten backen, bis das Bang Bang Chicken knusprig ist.
  6. Parallel den Basmatireis laut Packungsanleitung zubereiten.
  7. Frühlingszwiebel waschen und abtrocknen. Die Wurzel und den dunkelgrünen, trockenen Teil wegschneiden. Die Frühlingszwiebeln dann in feine Ringe schneiden.
  8. Das Bang Bang Chicken mit etwas Chili-Mayo beträufeln und mit den Sesamkörnern garnieren und zusammen mit dem Gurkensalat und dem Basmatireis servieren.

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