Passanten mit Schirmen

Sturmtief „Nils“ zieht über Frankreich und Spanien hinweg. Foto: picture alliance / PHOTOPQR/OUEST FRANCE/MAXPPP | MATHIEU PATTIER

Heftige Orkanböen: Alarmstufe Rot für viele beliebte Regionen

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Wegen heftigen Sturms gilt in Teilen von Frankreich und Spanien die höchste Unwetterwarnstufe. Ein Mensch kam ums Leben.

Bei heftigem Sturm ist in Frankreich eine Person ums Leben gekommen, zahlreiche Haushalte sind vom Strom abgeschnitten. Nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez starb der Mann in der Nacht im Südwesten Frankreichs. Medienberichten zufolge handelt es sich um einen Lastwagenfahrer, dessen Fahrzeug von herunterstürzenden Ästen getroffen wurde.

Höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen

Rund 850.000 Haushalte im Süden des Landes waren am frühen Morgen vom Strom abgeschnitten, berichteten französische Medien unter Verweis auf Versorger Enedis. Auch auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca gab es Orkanböen.

Wegen des Sturms „Nils“ gilt in fünf französischen Départements derzeit die höchste Unwetterwarnstufe Rot. Der Sturm sei von seltener Kraft, teilte der französische Wetterdienst Météo France mit. In der Nacht seien Sturmböen mit bis zu gut 160 Kilometern die Stunde über das Land gefegt. Teils fielen Züge aus. Auch im Straßenverkehr kam es zu Einschränkungen.

Sturm auch in Katalonien

In der spanischen Region Katalonien mit Barcelona hatten die Behörden ebenfalls Alarmstufe Rot wegen extremen Windes ausgelöst und vorsichtshalber die Schulen geschlossen. Eine Person wurde nach Angaben des Zivilschutzes durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, mehrere Bahn- und Straßenverbindungen durch umgestürzte Bäume zeitweise blockiert. 

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Auf Mallorca wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde in Berglagen gemessen, teilte der Wetterdienst Aemet mit. Über mögliche Opfer oder größere Schäden wurde dort zunächst nichts bekannt. (mp/dpa)

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