Hauseinsturz: Junge Touristin kann nur noch tot geborgen werden

Hauseinsturz in Görlitz: Bagger arbeiten sich in der Nacht zum Donnerstag durch die Trümmer.
Hauseinsturz in Görlitz: Bagger arbeiten sich in der Nacht zum Donnerstag durch die Trümmer.

Rund zwei Tage nach dem dramatischen Hauseinsturz in der sächsischen Stadt Görlitz ist in den Trümmern die Leiche einer Frau gefunden worden. Es handle sich um die zuvor vermisste 25 Jahre alte rumänische Touristin, sagte eine Sprecherin der Polizei. Nach den beiden anderen Vermissten wird weiterhin gesucht.

Einsatzkräfte fanden die verschüttete Person mithilfe eines Spürhunds am Mittwoch gegen 22.30 Uhr in den Trümmern, wie die Sprecherin in der Nacht schilderte. Daraufhin wurden die Arbeiten erst mal gestoppt. Ein Notarzt stellte den Tod fest, woraufhin die Leiche geborgen wurde. Die Kriminalpolizei habe Spuren gesichert und ermittle.

Die Suche nach beiden weiteren Vermissten ging in der Nacht weiter. Spürhunde sollen helfen, sie zu finden. Sie hätten schon an mehreren Stellen angeschlagen, wie die Sprecherin berichtete.

Hauseinsturz in Görlitz: Fünf Menschen vermisst

Das Haus, in dem sich laut Polizei Miet- und Ferienwohnungen befanden, war am Montagabend aus bislang ungeklärter Ursache eingestürzt. Daraufhin wurden zunächst fünf Menschen vermisst. Bei zwei von ihnen war der Aufenthalt bereits nach wenigen Stunden geklärt – die beiden Feriengäste befanden sich noch auf der Anreise.

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Nun gelten noch eine weitere rumänische Touristin im Alter von 26 Jahren und ein 48 Jahre alter Mann mit bulgarischer und deutscher Staatsangehörigkeit als vermisst. Nach ihnen wurde unermüdlich gesucht. Teils arbeiteten sich die Einsatzkräfte auch mit Schaufeln und bloßen Händen durch den Trümmerberg nach dem Hauseinsturz. (dpa)