Eine Jugendliche sitzt auf dem Boden und nutzt ein Smartphone (Symbolfoto).

Eine Jugendliche sitzt auf dem Boden und nutzt ein Smartphone (Symbolfoto). Foto: picture alliance/dpa | Elisa Schu

Handy weg als Strafe? So oft greifen Eltern zum Smartphone-Entzug

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Wenn Kinder ungehorsam sind, ziehen viele Eltern Konsequenzen – und kassieren das Smartphone ein. Eine neue Studie zeigt: Besonders jüngere Kinder sind davon betroffen.

Das Kind war ungehorsam oder hat sich danebenbenommen? In vielen Familien folgt dann eine Strafe, die im digitalen Alltag besonders wehtut: Das Smartphone ist erst einmal weg.

Das zeigt eine Studie von Bitkom Research aus dem Jahr 2025. Dafür wurden 1004 Eltern mit Kindern im Alter von 6 bis 18 Jahren telefonisch befragt.

Smartphone-Entzug als Strafe: Fast jedes zweite Elternteil greift dazu

Knapp die Hälfte der befragten Mütter und Väter setzt auf Smartphone-Entzug. Voraussetzung: Das Kind darf grundsätzlich ein Smartphone nutzen.


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48 Prozent der Eltern geben an, das Gerät gelegentlich oder regelmäßig als Strafe einzukassieren. Alternativ verbieten sie die Nutzung zeitweise. Bei 41 Prozent kommt das eher selten vor. Sieben Prozent tun das sogar oft.

Smartphone-Entzug trifft vor allem jüngere Kinder

Besonders häufig trifft es die Jüngsten. Von den Eltern der 6- bis 9-Jährigen, deren Kinder grundsätzlich ein Smartphone nutzen dürfen, sprechen 64 Prozent zumindest gelegentlich ein Handyverbot aus.

Auch bei älteren Kindern bleibt die Maßnahme weitverbreitet. Bei den 10- bis 12-Jährigen greifen 58 Prozent der Eltern dazu. In der Gruppe der 13- bis 15-Jährigen sind es sogar 60 Prozent.

Jugendliche deutlich seltener betroffen

Bei älteren Jugendlichen sieht das anders aus. In der Altersgruppe der 16- bis 18-Jährigen entziehen nur noch 17 Prozent der Eltern ihren Kindern das Smartphone.

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Damit zeigt die Studie: Der Smartphone-Entzug gehört in vielen Familien zum Erziehungsalltag. Je älter die Kinder werden, desto seltener setzen Eltern diese Strafe ein. (dpa/mp)

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