Mann von herabstürzendem Blumenkübel erschlagen
In Griechenland stirbt eine deutsche Touristin aufgrund eines herabstürzenden Balkons, in der Nähe von Flensburg werden drei Menschen von einem umstürzenden Baum erschlagen. In Berlin ist nun ein Mann von einem herunterfallenden Blumenkübel tödlich verletzt worden. In allen Fällen kam die rettende Hilfe zu spät.
In Berlin ist ein Mann nach ersten Ermittlungen der Polizei von einem herabfallenden Blumenkübel erschlagen worden. Stand jetzt müsse man von einem tragischen Unfallgeschehen ausgehen, sagte ein Polizeisprecher am Montagabend. Zuvor hatte die „B.Z.“ über den Fall berichtet.
Herabstürzender Blumenkübel trifft Mann in Berlin
Polizei und Feuerwehr waren gegen 15.15 Uhr zum Vinetaplatz in der Nähe des Mauerparks alarmiert worden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Rettungskräfte versuchten vergeblich, dem Mann noch zu helfen.
„Die Person hatte eine sehr schwere Kopfverletzung“, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr. Der Mann starb noch vor Ort. Die Hintergründe des Unglücks sind noch unklar.
Angehörige des Opfers sind noch nicht informiert
Die „B.Z.“ berichtete, starker Wind könnte das Gefäß aus der Verankerung eines Balkons gerissen haben. Die Polizei machte dazu keine Angaben, sondern verwies auf die laufenden Ermittlungen. Auch nähere Angaben zum Unfallopfer machten die Ermittler nicht, die Angehörigen seien noch nicht informiert.
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Für den Montag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Berlin und Brandenburg Windböen vorhergesagt. In Schleswig-Holstein waren am Ostersonntag drei Menschen bei der Ostereiersuche gestorben, als ein Baum nahe Flensburg bei starken Böen auf eine Gruppe fiel. (dpa/mp)
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