Emmanuel Macron Präsident Frankreich Sonnenbrille

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron mit seiner Sonnenbrille. Foto: picture alliance / abaca | Blondet Eliot/ABACA

Frankreichs Präsident sorgt für Mega-Hype um diese Sonnenbrille

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Nach zwei Wochen zeigt sich Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wieder ohne die Sonnenbrille, mit der er weltweit für Gesprächsstoff sorgte. Frankreich diskutiert nun, ob die Brille „made in France“ ist oder aus Italien stammt.

Mit seiner seit zwei Wochen bei allen Terminen getragenen Sonnenbrille hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron weltweit für Gesprächsstoff gesorgt. Insbesondere sein Auftritt mit der verspiegelten Pilotenbrille auf dem Weltwirtschaftsforum katapultierte ihn auf die Titelseiten vieler Zeitungen. Nun aber hat Macron erstmals seit Mitte Januar wieder einen Termin ohne die, wie er erklärte, wegen einer harmlosen Augenerkrankung getragene Brille absolviert. 

Beim Empfang des slowakischen Premiers Robert Fico am Donnerstag präsentierte Macron sich wieder ohne Brille und gerötetes Auge. Ob die Augenprobleme damit vollständig auskuriert sind, wollte der Élysée-Palast auf Anfrage nicht kommentieren.

Kämpferischer Präsident mit cooler Brille

Am Vortag noch beim Empfang von Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Grönlands Ministerpräsident Jens Frederik Nielsen hatte Macron die dunkle Brille getragen, die in den sozialen Medien zu Witzeleien geführt hatte.


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Auch US-Präsident Donald Trump hatte auf dem Wirtschaftsforum über die „schöne Sonnenbrille“ gespottet. Kommentatoren aber meinten, mit der Brille habe Macron während seiner amerikakritischen Rede umso kämpferischer gewirkt.

Auf jeden Fall hat Macrons Griff zur Sonnenbrille dem kleinen französischen Hersteller der Luxusbrille zum Preis von 659 Euro zu unverhoffter Werbung verholfen. Zeitweise war der Online-Shop der Marke Henry Jullien überhaupt nicht mehr erreichbar und die Firma konnte sich vor Anfragen kaum retten. Flott legte der Brillenfabrikant auch eine Werbung mit einem Foto von Macron auf.

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Dabei ist in Frankreich inzwischen ein Disput ausgebrochen, ob die Präsidentenbrille tatsächlich „made in France“ ist, oder ob die Montur vom italienischen Mutterunternehmen stammt, dass den Hersteller übernommen hat. (dpa)

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