Ein Baby klammert sich an den Finger seiner Mutter. In England ist ein kleines Baby gestorben (Symbolbild).
  • In England ist ein kleines Baby auf tragische Weise gestorben (Symbolbild).
  • Foto: dpa | Fabian Strauch

„Es ist mein schlimmster Albtraum“: Baby im Elternbett erdrückt

Es gehört wohl zu dem Schlimmsten, was sich junge Eltern überhaupt vorstellen können: Die 18 Tage alte Asha-May wurde in Südwestengland offenbar von ihrem Vater im Bett erdrückt. Britischen Medienberichten zufolge lag das kleine Mädchen eines morgens leblos unter seinem Arm. Doch in der Geschichte gibt es Widersprüche – was ist in der Nacht wirklich passiert?

Das Unglück geschah schon im Januar 2020, doch laut dem britischen Magazin „Mirror“ mussten die Eltern kürzlich erneut vor der Polizei aussagen. Der Fall erregte die Aufmerksamkeit von Ermittlern, weil in der Geschichte Widersprüche auftauchten. Ursprünglich hatten die Eltern nämlich angegeben, das kleine Baby in seinem Kinderbettchen tot aufgefunden zu haben – deshalb ging die Polizei zunächst von plötzlichem Kindstod aus. Der Pathologe, der die Obduktion vornahm, erfuhr später jedoch, dass das Baby unter dem Arm des Vaters aufgefunden wurde, so der „Mirror“.

Totes Baby: Eltern verstricken sich in Widersprüchen

Sie sei gegen 6 Uhr morgens aufgestanden, um nach dem Baby zu sehen, fand es aber nicht in dem Bettchen vor, soll die Mutter ausgesagt haben. Daraufhin habe sie den Vater geweckt. Als er aufstand und den Arm hob, soll das Baby tot unter ihm gelegen haben. Er soll noch versucht haben, die Kleine wiederzubeleben, blieb jedoch erfolglos.

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Weshalb das Baby offenbar nach dem Füttern noch im Elternbett blieb, ist unklar. Der Vater bestand vehement darauf, dass er sie in ihr Bettchen zurückgelegt hatte. Allerdings kam jetzt heraus, dass er in der Nacht noch in das Haus seiner Nachbarin verschwand, während Kind und Ehefrau schliefen. Es steht der Verdacht im Raum, dass er dort Cannabis rauchte. Den Berichten zufolge machte er dazu keine Angaben. Insgesamt sei er nur zwischen zehn und 15 Minuten außer Haus gewesen, sagte er, anschließend habe er das Mädchen gefüttert.

Alles deutet darauf hin, dass es sich um einen schrecklichen Unfall handelt. Weshalb die Eltern aber zunächst falsche Angaben machten, ist offen. Eine Krankenschwester soll sich laut der Polizei aber daran erinnern, dass sich der Vater im Krankenhaus selbst die Schuld am Tod des Kindes gab. Er müsse jeden Tag an den Vorfall denken, soll er auch zur Polizei gesagt haben. Der „Mirror“ zitiert ihn mit den Worten: „Es ist mein schlimmster Albtraum.“ (ncd)

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