Eine Landschaft in der Provinz Van im Osten der Türkei.

Eine Landschaft in Van: In der Provinz im Osten der Türkei hat am Samstagmorgen die Erde gebebt. (Archivbild) Foto: picture alliance / Rainer Hackenberg

Erdbeben erschüttert Gebiet in der Türkei

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Mehr als 50.000 Menschen starben 2023 bei den zwei schweren Erdbeben im Südosten der Türkei. Im Osten des Landes bebte nun erneut die Erde.

Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat heute die Provinz Van im Osten der Türkei erschüttert. Es gab zunächst keine Berichte über Schäden, wie die Katastrophenschutzbehörde Afad mitteilte. Die Lage in den betroffenen Regionen werde jedoch weiter geprüft. Das Beben hatte das Gebiet um die Stadt Tuşba um 8.52 Uhr in einer Tiefe von sieben Kilometern getroffen. Die Erschütterungen waren auch in den umliegenden Provinzen zu spüren.

Wissenschaftler warnen vor Erdbebengefahr in der Türkei

In der Türkei befinden sich zahlreiche sogenannte Verwerfungen, also tektonische Zerreiß- oder Bruchstellen im Gestein. 2023 war die Region im Südosten der Türkei und im Norden Syriens von zwei verheerenden Erdbeben erschüttert worden. Allein in der Türkei kamen mehr als 50.000 Menschen ums Leben, das Beben sorgte in beiden Ländern für schwere Zerstörungen. Tausende Gebäude stürzten ein und Millionen Menschen wurden obdachlos.

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Wissenschaftler warnen seit Längerem vor erheblicher Erdbebengefahr in der Türkei. Vor allem die Millionenmetropole Istanbul gilt als stark gefährdet. (dpa/mp)

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