SOS Eis Extremsportler Küstenwache

Der finnische Grenzschutz veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite diese Luftaufnahme. Foto: facebook.com/rajavartiolaitos

Dramatischer Einsatz: Deutsche Extremsportler sterben beinahe im Ostsee-Eis

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Ein riskantes Abenteuer auf dem Eis der Ostsee ist für zwei deutsche Extremsportler beinahe tödlich ausgegangen. Ihr Plan: eine spektakuläre Ski-Tour zwischen Finnland und Schweden. Doch mitten in der Nacht gerieten sie in große Gefahr.

Die beiden wollten den Bottnischen Meerbusen überqueren – von der finnischen Stadt Oulu bis zur schwedischen Hafenstadt Lulea. Rund 166 Kilometer wollten sie dabei auf Skiern über das gefrorene Meer zurücklegen. Unterwegs schlugen sie ihr Zelt direkt auf dem Eis auf, um dort zu übernachten.

Extremsportler legen „SOS“ mit Eisbrocken aus

Doch in der Nacht brach die Eisfläche unter ihnen auf. Nach Angaben der finnischen Küstenwache fiel ein Großteil ihrer Ausrüstung ins Wasser. Den beiden gelang es jedoch, ihre Notfunkbarke zu retten und einen Hilferuf abzusetzen. Anschließend harrten sie auf einer großen Eisscholle aus und legten mit Eisbrocken ein „SOS“ aus.

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Rettungskräfte aus Schweden und Finnland suchten daraufhin mit Flugzeug und einem Luftkissenfahrzeug nach den Abenteurern. Rund fünf Stunden nach dem Notruf konnten sie schließlich gefunden und sicher an Land gebracht werden.

Der Bottnische Meerbusen friert wegen seines geringen Salzgehalts im Winter regelmäßig zu – doch wie stabil die Eisdecke wirklich ist, bleibt immer unberechenbar. (rei)

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