Pakete

Eine Vielzahl an Paketen (Symbolbild). Foto: picture alliance / Rolf Vennenbernd/dpa

Das sind die Abgabefristen für Pakete in der Weihnachtszeit bei DHL, Hermes und Co.

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All die Jahre wieder: Purer Pakete-Stress bis zur letzten Minute – bis es an Heiligabend an der Tür klingelt und das letzte Geschenk noch rechtzeitig ankommt. Wir haben DHL, Hermes und Co. gefragt, bis wann man dieses Jahr Zeit hat, Pakete zu versenden, damit sie noch rechtzeitig ankommen – und was man sonst noch wissen muss. Zusätzlich gibt es ein paar Tipps der Zustelldienste, um ihnen die ohnehin schon sehr stressige Weihnachtszeit etwas angenehmer zu gestalten.

Bis wann müssen Standard- und Expresspakete spätestens abgegeben werden, damit sie sicher vor Weihnachten ankommen?

DHL: Standardversand bis zum 20.12. und Expressversand bis zum 22.12.

Hermes: Standardversand bis zum 19.12. um 12 Uhr. Expressversand bietet Hermes nicht für Privatpersonen an.

DPD: Standardversand bis zum 19.12. und Express- sowie Priority-Versand bis zum 23.12.

GLS: Standardversand bis zum 19.12. Expressversand bietet GLS nicht für Privatpersonen an.

Was passiert, wenn eine Sendung nicht rechtzeitig ankommt – gibt es Entschädigungen oder Garantien?

DHL: Die DHL-Expressgarantie sichert die Erstattung des Expresszuschlags, wenn die garantierte Zustellzeit nicht eingehalten wird.

Hermes: Bei den angegebenen Lieferzeiten handelt es sich lediglich um sogenannte Regellaufzeiten.

DPD: Beim Expressversand gibt es, bei Nichteinhaltung, eine Geld-zurück-Garantie.

GLS: äußert sich nicht konkret dazu.

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Wie viele zusätzliche Mitarbeitende und Fahrzeuge werden in der Weihnachtszeit eingesetzt, um das erhöhte Aufkommen zu bewältigen?

DHL: Etwa 10.000 zusätzliche Aushilfskräfte. Rund 11.000 zusätzliche Fahrzeuge.

Hermes: Etwa 2500 zusätzliche Aushilfen. Rund 3500 zusätzliche Fahrzeuge.

DPD: äußert sich nicht konkret dazu.

GLS: Bis zu 5000 zusätzliche Mitarbeiter. Rund 2000 zusätzliche Fahrzeuge.

Welche Tipps haben Sie für Kunden, damit ihre Pakete sicher, schnell und ohne Probleme ankommen?

Bei den Tipps sind sich die Lieferdienste einig.

Allgemein gilt: Je früher, desto besser.

Um mehrfache Lieferversuche oder das Abgeben in einem Paketshop zu vermeiden, wird geraten, eine Wunschzustellung anzugeben. Dabei kann man aussuchen, an welchem Tag oder zu welcher Uhrzeit ein Paket ankommen soll, damit es garantiert entgegengenommen werden kann. Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Nachbarn oder einen Ablageort auszuwählen. So machen Zusteller und Kunden keine zusätzlichen Strecken.

Es entlastet die Paketshops und Zusteller außerdem, Retouren, wenn möglich, über Packstationen zu verschicken. Das funktioniert laut Paketdiensten ganz unkompliziert und ohne Wartezeit.

Sehr banal, aber unglaublich hilfreich: Mehrfaches Prüfen auf Richtigkeit der Lieferdaten erspart den Mitarbeitenden viel Zeit. Genauso wie das sorgfältige Verpacken der Pakete.

Viele Lieferdienste haben auf ihrer Webseite zusätzlich eine Checkliste für den Versand in der Weihnachtszeit.

Verbraucher können zudem durch gebündelte Bestellungen beim Online-Einkauf dazu beitragen, die Belastung für die Zusteller zu verringern, so Dr. Susanne Klein, Landesgeschäftsführerin der Barmer Krankenkasse. In besonders stressigen Phasen, wie der Weihnachtszeit, hilft es sogar schon, den Zustellern ein paar Schritte entgegenzukommen.

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