Das Bier-Unternehmen Heineken befindet sich in einer Krise. (Symbolbild)

Das Bier-Unternehmen Heineken befindet sich in einer Krise. (Symbolbild) Foto: Manuel Geisser/imago

Bier-Krise! Konzern streicht 6000 Stellen

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Der niederländische Bierbrauer Heineken will in den nächsten zwei Jahren 5000 bis 6000 Arbeitsplätze streichen. Die Kosten müssten weiter gesenkt werden, kündigte das Unternehmen in Amsterdam an – weil weltweit weniger Bier getrunken wird.

Der Brauer leidet seit Längerem unter weltweit sinkenden Verkäufen. Im vergangenen Jahr wurde rund 1,2 Prozent weniger Bier verkauft. Vor allem der Verkauf in Nord- und Südamerika sowie Europa steht nach Angaben des Unternehmens unter Druck. 2025 wurde ein Umsatz von rund 34,2 Milliarden Euro und ein Gewinn von rund 1,9 Milliarden Euro erzielt.

Bier-Krise: Heineken will beim Marketing auf KI setzen

Weltweit arbeiten rund 87.000 Menschen bei Heineken. Das Unternehmen ist in 190 Ländern aktiv.

Heineken will nun auf weitere Digitalisierung und den Einsatz von KI etwa beim Marketing setzen. Auch sollen einige Brauereien gestrichen werden. Welche Länder vom Stellenabbau betroffen werden, sagte das Unternehmen noch nicht.

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Heineken will nach eigenen Angaben jährlich 400 bis 500 Millionen Euro sparen. Bereits im Oktober hatte Heineken Umstrukturierungen angekündigt, um rund zwei Milliarden Euro einzusparen. Am Hauptsitz in Amsterdam sollen den Angaben zufolge rund 400 Stellen gestrichen werden. (dpa)

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