Auf Weihnachtsfeier verplappert: Polizei findet hunderte Kilogramm Pyrotechnik
Was für ein Knall – und zwar lange vor Silvester! In Berlin ist die Polizei auf einen Mann gestoßen, der seinen Keller offenbar in ein privates Feuerwerkslager verwandelt hatte.
Statt ein paar Böller, Batterien und Raketen hortete der Mieter dort gleich rund 330 Kilogramm davon – mitten in einem Wohnhaus. Die „Bild“ berichtete zuerst.
Aufgeflogen ist die gefährliche Sammlung ausgerechnet bei einer Weihnachtsfeier. Dort prahlte der Mann laut Polizeiangaben mit seinem Pyro-Vorrat und erzählte sogar, dass er davon gelegentlich etwas weiterverkaufe. Ein Gast fand das offenbar alles andere als lustig – und informierte die Behörden.
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Mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft rückten Einsatzkräfte schließlich an und durchsuchten den Keller. Der Zeitpunkt dürfte besonders bitter gewesen sein: Der Einsatz fiel ausgerechnet auf den Geburtstag des Mannes. Statt Geschenken gab es Besuch von der Polizei – und eine saftige Anzeige wegen unsachgemäßer Lagerung von explosivem Material. (rei)
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