Aufruhr im Iran: Feuer bei Protest in Teheran (Standbild aus Video).

Aufruhr im Iran: Feuer bei Protest in Teheran (Standbild aus Video). Foto: Uncredited/UGC/AP/dpa

Aktivisten: Mindestens 65 Tote nach Demonstrationen im Iran

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Die Führung in Teheran versucht, die landesweiten Proteste herunterzuspielen. Aktivisten sprechen dagegen von Dutzenden Toten, Hunderten Verletzten und Tausenden Festnahmen im Iran.

Bei den seit 13 Tagen anhaltenden Massenprotesten im Iran sollen laut Aktivisten mindestens 65 Menschen getötet worden sein. Mehr als 2300 weitere Menschen seien festgenommen worden, berichtet das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA. Trotz einer nahezu vollständigen Internetsperre habe es Demonstrationen in 180 Städten gegeben. Diese Angaben lassen sich zurzeit nicht unabhängig überprüfen. 

Zuvor hatte die Organisation Iran Human Rights (IHRNGO) mit Sitz in Oslo gemeldet, dass bei Protesten bisher 51 Demonstrierende getötet worden seien. Allerdings fehlten dabei noch Zahlen aus mehreren Großstädten vom Donnerstag und aus der vergangenen Nacht. Hunderte weitere Menschen sollen bei Konfrontationen mit den Sicherheitskräften verletzt worden sein.

Proteste im Iran seit Ende Dezember

Die Proteste begannen Ende Dezember, ausgelöst durch eine massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der iranischen Währung Rial. In Teheran gingen zunächst wütende Händler auf die Straße. Inzwischen haben sich die Proteste auf das gesamte Land ausgeweitet. 

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Die Regierung reagierte unter anderem mit einer Internetsperre für die Bevölkerung, um die Kommunikation unter den Demonstrierenden zu erschweren. Außerdem will sie die Verbreitung von Berichten, Fotos und Videos über die Unruhen sowie Repressalien unterdrücken. (dpa/mp)

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