Hanse Impfzentrum: Krankheiten vorbeugen, bevor sie entstehen
Statt bereits bestehende Erkrankungen zu behandeln, im Idealfall auch zu heilen, hat die Präventionsmedizin das Ziel, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen und die Lebensqualität zu verbessern. Im Hanse Impfzentrum am Eppendorfer Baum haben sich Dr. Benjamin Krause, Dr. Cornelia Strauchs und Dr. Daniel Frings diesem Thema mit einem auf den wissenschaftlichen Leitlinien basierenden Ansatz verschrieben.
Impf- und Reisemedizin mit ausführlicher Beratung
Ein absoluter Grundpfeiler der Prävention sei die Impf- und Reisemedizin, erklärt Krause: „Es geht doch darum, die Reise möglichst unbeschwert genießen zu können und landesspezifische medizinische Risiken zu minimieren. Wir legen viel Wert darauf, uns Zeit zu nehmen, um die individuellen Bedürfnisse in entspannter Atmosphäre zu besprechen.“ Mit maßgeschneiderten Lösungen sowohl für kurzfristig anstehende Geschäftsreisen wie auch für Familienurlaube und Individualreisen in exotische Länder bietet das Team am Eppendorfer Baum ein breites Spektrum der Vorsorge.
„Wir sind eine staatlich anerkannte Gelbfieber-Impfstelle, das ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal.“ Ein weiteres sei die ausführliche individuelle Beratung: „Wir nehmen uns sehr viel Zeit für jede Patientin und jeden Patienten. Das ist wichtig, um das individuelle Risiko zu bewerten, insbesondere bei Reisen in Gebiete mit besonderen Gefahren wie Gelbfieber, Zika-Virus oder Tollwut.“ Statt einfach nur die vorgeschriebenen Impfstoffe zu verabreichen, schauten sich die Reisemediziner genau an, was individuell sinnvoll und wichtig sei, betont Frings.

„Wenn beispielsweise ein junges Pärchen vor einem Thailandurlaub zu uns kommt, weisen wir schon auf das dort über Mücken verbreitete Zika-Virus hin. Dieses kann bei einer Schwangerschaft sehr gefährlich für das Kind werden und deshalb empfehlen wir dann neben dem Mückenschutz auch eine effektive Verhütung während der Reise und kurz danach.“ Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Infektion gekommen sein, ließe sich so die Familienplanung entsprechend anpassen. „Ein anderes Beispiel ist die Gefahr von Bilharziose in stehenden Gewässern, auf die wir vor Afrikareisen hinweisen.“ Auch nach der Reise ist das Team des Impfzentrums der richtige Ansprechpartner, wenn unklare Symptome eine weiterführende Diagnostik inklusive Labor erfordern.
Durch gute Verbindungen zu Tropeninstitut und UKE könne das Zentrum auch schnelle Lösungen für kurzfristige Reisen oder beispielsweise nach Tierbissen mit Tollwutverdacht anbieten, sagt Krause. „Wir sorgen dabei für eine entspannte Atmosphäre mit dem klaren Fokus, Probleme zu lösen und zu vermeiden. Unser Motto lautet dabei immer ‚Der Urlaub beginnt hier!‘“
Prävention im Alltag
Nicht nur vor Reisen bietet die moderne Präventionsmedizin vielseitige Möglichkeiten, Krankheiten zu verhindern. „Angesichts der steigenden Lebenserwartung und der
zunehmenden Belastung des Gesundheitssystems durch chronische Erkrankungen halten wir die Prävention für ein Kernthema der modernen Medizin“, erklärt Frings. Außerdem strebe doch eigentlich jeder Mensch danach, länger gesund und selbständig zu bleiben und nicht den Großteil seines Lebens krank oder eingeschränkt zu sein.
Die Konzept der Prävention umfasse verschiedene Bestandteile, erklärt Krause: „Die primordiale Prävention ist die früheste Form der Prävention. Sie zielt darauf ab, dass Krankheiten oder gesundheitliche Probleme gar nicht erst entstehen können. Als primäre Prävention versteht man die individuelle Vorbeugung von Krankheiten und die sekundäre Prävention kommt zum Tragen, wenn bereits ein Schaden eingetreten ist und eine Verschlimmerung vermieden werden soll.“ Die Instrumente der Präventionsmedizin reichen vom Schutz vor gefährlichen Infektionskrankheiten durch Impfungen über Optimierungen des Lebensstils mit Ernährungs- und Sportmedizin, Gewichtsreduktion, Rauchentwöhnung bis hin zu Früherkennungsuntersuchungen auf Herz-Gefäß-Erkrankungen oder vermeidbare Krebsarten.

Bei vielen chronischen Erkrankungen könne die Präventionsmedizin helfen, den Verlauf zu lindern und möglicherweise sogar umzukehren, so Krause. Das sei unter anderem eine Domäne der Gefäßmedizin. „Dem ausführlichen Erstgespräch mit der Evaluierung der individuellen Vorstellungen und Ziele folgt zunächst eine daran angepasste Diagnostik. Darauf aufbauend stellen wir aus unserem vielseitigen therapeutischen Portfolio die passende Behandlungsstrategie zusammen. Zu den möglichen Elementen gehören unter anderem ernährungsmedizinische, sportmedizinische, gesundheitspsychologische und osteopathische Verfahren.“
Ergänzend zu den präventionsmedizinischen Angeboten biete das Team des Hanse Medizin am Eppendorfer Baum auch Verfahren zur Vorbeugung und Linderung chronischer Schmerzen an, erklärt Frings. „Hier können beispielsweise Akupunktur oder Osteopathie hilfreich sein und ein Fortschreiten der Symptome verhindern.“
Die Vorbeugung und Linderung von Beschwerden des Bewegungsapparats wiederum sind die Domäne der orthopädischen Prävention. Diesen Bereich deckt am Eppendorfer Baum der Orthopäde Dr. Janot Marleschki ab.
„Besonders wichtig sind uns die umfassende Betreuung unserer Patientinnen und Patienten sowie die wissenschaftlich gesicherte Grundlage unserer Maßnahmen“, ergänzt Frings. „Unser Ziel ist es, nachhaltige Veränderungen zu erzielen, die den Betroffenen langfristig nutzen.“ Ein wichtiger Fokus liege deshalb auf der Optimierung des Lebensstils, so Krause. „Dazu gehört in der Regel auch die psychologische und ernährungsmedizinische Begleitung, insbesondere bei Übergewicht und Adipositas. Nur so können wir nachhaltige Erfolge erreichen und unsere Patientinnen und Patienten vor gefährlichen Folgeerkrankungen schützen.“
Kontakt
Dr. Benjamin Krause
Dr. Cornelia Strauchs
Dr. Daniel Frings
Hanse-Impfzentrum
Eppendorfer Baum 8
20249 Hamburg
Tel.: (040) 42 27 72 77
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