Zu teuer? Sankt Peter Ording geht auch günstig!

Typisch Sankt Peter-Ording: Pfahlbauten am Strand.
Typisch Sankt Peter-Ording: Pfahlbauten am Strand.

Hohe Parkgebühren, Kurtaxe, teure Strandkorbmiete – die Kosten in Sankt Peter-Ording, kurz SPO genannt, sorgten im vergangenen Jahr für Frust bei Urlaubern und Einheimischen. Ihre Kritik hatte Erfolg: Das Parken soll jetzt günstiger werden. Die MOPO hat vor Ort nach weiteren Spar-Tipps gesucht. Fazit: SPO muss nicht teuer sein.

Günstiger Parken am Strand

Sankt Peter Ording
Beliebt und teuer – aber wer sucht, kann auch in Sankt Peter-Ording günstige Angebote finden.

Nach zahllosen Beschwerden über die Gebühren für Strandparker soll es in diesem Jahr zusätzlich zur Tagespauschale von 15 Euro auch Morgen- und Abendpauschalen geben. Zwischen 7.30 Uhr und 09.30 Uhr sowie 17 Uhr und 20 Uhr soll das Strandparken in Ording fünf Euro und in Böhl drei Euro kosten. Gratis-Parkplätze sind vor Ort kaum zu finden. Am Bahnhof parken Besucher kostenfrei, müssen allerdings einen kleinen Fußmarsch ins Zentrum in Kauf nehmen.

Gratis-Erlebnisse in Sankt Peter-Ording

Erlebnishus
Der Rutschenturm ist nur eines von vielen Highlights im Erlebnis Hus. Der Eintritt ist frei.

Auf vier Stockwerken gibt es im und um das „Erlebnis-Hus“ herum viel zu entdecken. Zu den Highlights gehören der Outdoor-Spielplatz mit Skatebahn und Riesenrutsche sowie das „Spiele-Hus“ und das „Daddel-Hus“ im Innenbereich. Der Eintritt ins „Spiele-Hus“ ist mit Gästekarte kostenfrei. Auch ein Biotop gehört zum Erlebnis-Hus.

Spielen und spazieren

Promenade
Neben den Themenspielplätzen entlang der Erlebnispromenade ist auch der Strand ein einziger großer Spielpatz.

Entlang der Erlebnis-Promenade laden fünf Themenspielplätze zum Entdecken und Toben ein. Nicht nur Kinder freuen sich über die Abwechslung unterwegs. Erwachsene finden hier naturnahe Rastplätze, Liegewiesen, Fitnessgeräte und Aussichtsplattformen. Beliebt ist auch der Waldspielplatz „Ponderosa“.

Haedi-Festival
Zu den Höhepunkten im Sommer gehört das HAEDI-Festival mit zahlreichen Gratis-Veranstaltungen für Familien.

Gratis-Veranstaltungen in Sankt Peter-Ording

Der „Frühlingszauber“ vom 2. bis 7. April auf der Erlebnis-Wiese im Ortsteil Bad oder das Osterfeuer am Seebrücken-Vorplatz sind kostenfreie Veranstaltungen. Im Sommer laden das „Drachenfest“ oder der Windsurf-Cup und die Kitesurf-Masters zum Zuschauen ein. Ein weiteres Highlight ist das „HÆDI“-Festival Anfang Juli mit vielen Gratis-Familienangeboten und einem kostenfreien Konzert von Tim Bendzko.

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Wattwanderung und Wellness

Eine Wattwanderung für Einsteiger kostet für Erwachsene sieben Euro, Kinder ab vier Jahren zahlen die Hälfte. Weitere Aktivitäten wie Vollmondpaddeln oder Keramikworkshops können ab vier Euro hier gebucht werden.

StrandGut
Gäste des StrandGut Resorts bekommen vergünstigten Eintritt in die Dünentherme und parken im Parkhaus der Therme gratis.

Dünen-Therme

In der „Dünen-Therme“ zahlen Früh- und Feierabendschwimmer (7.30-9 Uhr bzw. ab 18 Uhr) 7,50 Euro (Erwachsene) und 4 Euro (Kinder). Gäste des „StrandGut Resorts“ bekommen 20 Prozent Rabatt auf den Eintritt und können im Parkhaus „Dünen-Therme“ gratis parken.

Schlafen und fahren

Ein Doppelzimmer ohne Frühstück kostet in SPO ab 79 Euro, eine Ferienwohnung für eine Woche für zwei Erwachsene und zwei Kinder ab 410 Euro. Zusätzlich bieten viele Hotels in der Nebensaison attraktive Angebote an. Mit der Gästekarte ist der Strandzugang frei, ebenso die Fahrten mit dem Ortsbus.

Essen und sparen in Sankt Peter-Ording

Wer sucht, der findet auch in Sankt Peter-Ording bezahlbare Restaurants. Bei „Pasquale La Trattoria“ (Am Kurbad 3-7) beispielsweise kostet eine kleine Pizza zwischen vier und fünf Euro. Auch im schön gelegenen Restaurant „Meersatt“ (Eiderweg 1) im Ortsteil Böhl stimmen Preis und Leistung.

Hohe Parkgebühren, Kurtaxe, teure Strandkorbmiete – die Kosten in Sankt Peter-Ording, kurz SPO genannt, sorgten im vergangenen Jahr für Frust bei Urlaubern und Einheimischen. Ihre Kritik hatte Erfolg: Das Parken soll jetzt günstiger werden. Die MOPO hat vor Ort nach weiteren Spar-Tipps gesucht. Fazit: SPO muss nicht teuer sein.