Der Wal wird in seiner Barge vom Schlepper Fortuna B entlang der dänischen Küste durch die Ostsee gezogen.

Der Wal wird in seiner Barge vom Schlepper Fortuna B entlang der dänischen Küste durch die Ostsee gezogen. Foto: picture alliance/dpa | Christoph Reichwein

Nach Kursänderung: Buckelwal soll an geheimem Ort freigelassen werden

Widrige Wetterbedingungen haben am Freitagmorgen den Plan verhindert, den an deutschen Küsten gestrandeten Buckelwal in die Nordsee zu bringen. Inzwischen ist der Konvoi wieder auf Kurs.

Der Schiffskonvoi mit dem gestrandeten Buckelwal fährt kurz vor Sonnenuntergang auf Kurs im Skagerrak genannten Teil der Nordsee. Der Schlepper, die sogenannte Barge mit dem Wal sowie das Begleitschiff fuhren am Abend nördlich der nördlichsten Spitze Dänemarks zunächst in Richtung Norwegen. Die Freisetzung des Wals soll an einem öffentlich nicht bekannten Ort in der Nordsee erfolgen.

Wal soll in der Nordsee freigelassen werden

Der Konvoi hatte am Freitagmorgen unmittelbar am Übergang zwischen Ost- und Nordsee wegen des hohen Wellengangs den Kurs ändern müssen und war zurück Richtung Süden gefahren. Das Absperrnetz an der Barge wurde in diesem Zeitraum entfernt, freigesetzt wurde der Wal jedoch nicht. Am Nachmittag konnte der Kurs Richtung Norden wieder aufgenommen werden.

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Mitglieder der verantwortlichen privaten Initiative hatten am Mittag bekräftigt, dass jeder Kilometer Richtung Nordsee zähle. Der rund zwölf Meter lange Buckelwal hatte vier Wochen vor der Insel Poel bei Wismar gelegen. Gegen den Rat vieler Wissenschaftler, Fachinstitutionen und Tierschutzorganisationen versuchte die private Initiative seit Mitte April, den Wal zu bergen, um ihn lebend in die Nordsee oder den Atlantik zu bringen. (dpa/mp)

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