Von wegen langweilig! In diesem Nordseebad hat sich ganz schön viel geändert

Bar 360 Grad
Die Bar 360 Grad auf der Serviceplattform an der Perlebucht in Büsum ist beliebter Treffpunkt, vor allem zum Sonnenuntergang.

Jan Delay und Büsum, passt das? Ja, sogar perfekt. Das Nordseebad hat den Anschluss an neue Urlaubswelten geschafft, ohne die alten Traditionen aufzugeben. Hip-Hop und Shantychor, Museumshafen und Beachbar, Kitesurfen und Deichspaziergang ergänzen sich auf gelungene Art.

Strand in Grün

Strandkörbe
Strandkörbe auf der Wiese: Typisch Büsum

Strandkörbe auf der grünen Wiese – wer keinen Sand unter den Füßen mag, ist hier genau richtig. Auf dem Deich ist auch bei schönstem Badewetter immer ein Plätzchen frei. Die Nordsee oder – je nach Wasserstand – das Watt erreicht man über Treppen. Einen langen Sandstrand mit vielen Spiel- und Sportmöglichkeiten gibt es seit über zehn Jahren auch in Büsum: die künstlich angelegte Perlebucht mit der gezeitenunabhängigen Lagune und dem Freizeitareal „Watt’n Insel“. Beliebtes Ziel für alle Generationen ist die Serviceplattform mit Gastronomie und Nationalpark-Station der Schutzstation Wattenmeer.

Wattwandern
Beim Wattwandern lässt sich immer etwas Interessantes entdecken.

Liegestühle und gemütliche Sitzsäcke stehen für alle Besucher bereit, die einfach nur sitzen und gucken oder von hier zu einem Lagunen-Rundgang auf dem Deich oder zu einem Ausflug ins Watt aufbrechen wollen. Letzteres lohnt sich vor allem mit einer Gruppe und einem Wattführer, der Spannendes über die einzigartige und vielfältige Tierwelt auf dem Meeresboden erzählen kann.

Zimmer mit Meerblick

Beach Apartment
Seit zwei Jahren stehen die Beach Apartments an der Perlebucht in Büsum.

Mit dem Ausbau der Lagune zum Familien- und Freizeitstrand entwickelte sich das ehemalige Brachland am Deich auch zum Standort für neue Hotels und Restaurants. Die „Bretterbude“ mit ihren individuell und unkonventionell gestalteten Zimmern eröffnete vor zwei Jahren und erfreut sich bei allen Gästen, die es gern unkompliziert und entspannt haben, großer Beliebtheit. Gleich nebenan stehen die neuen Beachapartments. Hochwertig eingerichtet im skandinavischen Stil, top ausgestattet und mit großen Balkonen und Meerblick. Wie wäre es mit einem der Penthouse-Appartements in der dritten Etage mit eigener Sauna und einem Whirlpool auf dem Balkon? Wer nicht selbst kochen möchte, wird rund um die Uhr in den beiden Restaurants „La Tigre“ und „Strandschuppen“ mit italienischen oder regionalen Spezialitäten versorgt.

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Lagune Büsum
Zum Spielen erste Wahl: Die familienfreundliche Perlebucht in Büsum.

Legenden am Strand

Ein Open-Air-Festival direkt am Wattenmeer – das ist eines der Veranstaltungs-Highlights in der Hauptsaison. In diesem Jahr startet „Legends at the Sea“ am Freitag, 13. Juni, mit Kool & the Gang sowie Al McKay’s Earth, Wind & Fire Experience. Einen Tag später, am Samstag, 14. Juni, bringen Jan Delay & „Disko No. 1!“ die Watt-Bühne am Südstrand zum Beben.

Muschelsaal und Hafenmuseum

Museumshafen
Leuchttum und historische Schiffe: so wie der Museumshafen in Büsum soll ein kleiner Nordseehafen aussehen.

Das traditionelle Büsum ist am Museumshafen lebendig. Krabbenkutter und andere historische Boote und Schiffe, die auf der Nordsee im Einsatz waren, liegen im Hafenbecken am Büsumer Leuchtturm. Ein paar Schritte weiter gibt es eine weitere Institution: Der Alte Muschelsaal in der Hafenstraße 25–27 ist seit 1920 im Besitz der Familie Kolle. Schiffsmodelle, die Galionsfigur Wilhelmina und rund 100.000 Muscheln aus allen Weltmeeren an den Wänden machen dieses Traditionsrestaurant zu einem ganz besonderen Ort.

Jan Delay und Büsum, passt das? Ja, sogar perfekt. Das Nordseebad hat den Anschluss an neue Urlaubswelten geschafft, ohne die alten Traditionen aufzugeben. Hip-Hop und Shantychor, Museumshafen und Beachbar, Kitesurfen und Deichspaziergang ergänzen sich auf gelungene Art.