Ein Auto fährt auf einer Landstraße an einem hölzernen Kreuz vorbei.

Für ganz Deutschland rechnet das Statistische Budnesamt für ganz 2025 mit einer Zunahme der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa/Jens Büttner

Traurige Unfallbilanz im Norden: Mehr Menschen als im Norden sterben nirgendwo

Während in Hamburg die Zahl der Verkehrstoten gesunken ist, zieht Schleswig-Holstein eine traurigere Bilanz. Nur ein weiteres Bundesland im Norden verzeichnete noch mehr Verkehrstote je eine Million Einwohnerinnen und Einwohner – und belegt damit deutschlandweit den tragischen 1. Platz.

In den ersten neun Monaten sind in Hamburg 19 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben. Das waren elf Menschen weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Deutschlandweit blieb die Zahl der Getöteten mit 2148 im Vorjahresvergleich nahezu gleich.

Mecklenburg-Vorpommern belegt traurigen 1. Platz

In Schleswig-Holstein ist die Zahl der Verkehrstoten deutlich höher: 79 Menschen sind zwischen Januar und September in diesem Jahr bei Verkehrsunfällen gestorben – 14 Menschen mehr als im Vorjahreszeitraum.

Gemessen an der Einwohnerzahl kamen in Hamburg zehn Menschen und in Schleswig-Holstein 27 Menschen je eine Million Einwohnerinnen und Einwohner bei Verkehrsunfällen ums Leben. Deutschlandweit waren es 26. Auf Rang 1 landete das Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern mit 46 Getöteten je eine Million Einwohner.

Mehr Verkehrstote erwartet

Für ganz Deutschland rechnen die Statistiker für ganz 2025 mit einer Zunahme der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr. Sie gehen von rund 2810 aus nach 2770 im Jahr 2024.

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In Hamburg wurden von Januar bis einschließlich September 6810 Menschen bei Unfällen verletzt – nahezu gleich viele wie im Vorjahreszeitraum. Unter den Opfern waren 497 Schwer- (minus sechs Prozent) und 6294 Leichtverletzte (plus einem Prozent).

Im nördlichsten Bundesland wurden hingegen bis September 11.960 Menschen bei Unfällen verletzt. Das entsprach im Vorjahresvergleich einem Rückgang um ein Prozent. Darunter waren 1436 Schwer- (minus vier Prozent) und 10.445 Leichtverletzte (minus ein Prozent). (dpa/mp)

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