Ein Schlauchboot der Polizei fährt an den Buckelwal heran, der noch immer in der Wismarer Bucht liegt.

Ein Schlauchboot der Polizei fährt an den Buckelwal heran, der noch immer in der Wismarer Bucht liegt. Foto: picture alliance/dpa | Philip Dulian

So soll der Buckelwal zum Wegschwimmen animiert werden

Mit Paddelklatschen statt Berührung: Experten hoffen, den geschwächten Buckelwal vor Wismar zum Wegschwimmen zu bewegen. Am Nachmittag soll mit steigendem Wasser ein neuer Versuch unternommen werden.

Der Buckelwal, der sich vor Wismar im flachen Wasser der Ostsee befindet, soll heute noch einmal zum Wegschwimmen angeregt werden. Der Wasserstand soll im Laufe des Nachmittags wieder um etwa 30 Zentimeter ansteigen, teilte das Deutsche Meeresmuseum mit.

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Dann wolle das Expertenteam vor Ort versuchen, den Wal nochmals zu animieren. „Dies erfolgt durch Klatschen mit dem Paddel auf das Wasser, da der Wal keinesfalls berührt werden sollte“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums. „Der Wal ist sehr geschwächt. Die Atemfrequenz hat sich verlangsamt und die Haut weist Sekundärinfektionen auf.”

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Der Buckelwal war in der vergangenen Woche zunächst auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand gestrandet. Von dort wurde er befreit. Wenig später setzte er vor Wismar erneut auf, schwamm sich aber zunächst frei. Kurz danach tauchte er in der Nähe wieder auf und liegt seitdem dort in etwa zwei Meter tiefem Wasser. Der Gesundheitszustand des 12 bis 15 Meter langen Wals ist den Experten zufolge nicht gut. (dpa/mp)

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