Trotz Verbots überholt: Frontalcrash auf Bundesstraße – fünf Schwerverletzte
Ein Autofahrer setzt trotz Verbots zum Überholen an. Es kommt zu einem frontalen Zusammenstoß mit einem Wagen im Gegenverkehr – mit schweren Folgen für alle fünf Unfallbeteiligten.
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos bei Greifswald sind fünf Menschen schwer verletzt worden. Ein 26-Jähriger habe auf der Bundesstraße 109 trotz Überholverbots ein anderes Fahrzeug überholt und sei anschließend frontal mit dem Wagen eines 64-Jährigen kollidiert, teilte die Polizei mit.
In dem Wagen des mutmaßlichen Unfallverursachers befanden sich eine 23-jährige und eine 58-jährige Beifahrerin. Das entgegenkommende Auto war neben dem Fahrer noch von einer 37-jährigen Frau besetzt. Alle fünf Beteiligten wurden schwer verletzt und kamen mit einem Rettungshubschrauber sowie mehreren Rettungswagen in Krankenhäuser.
Polizei leitet Ermittlungen gegen 26-Jährigen ein
Die Polizei ermittelt nun gegen den 26-jährigen Fahrer wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
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Die Bundesstraße 109 war für knapp zweieinhalb Stunden gesperrt. Beide Fahrzeuge seien nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf knapp 51.000 Euro. (dpa)
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