Zöllner stoppen Lkw im Norden – und machen millionenschwere Entdeckung
Zöllner stoppen einen Lkw. Offiziell hat er Dämmwolle geladen. Gefunden werden Umzugskartons voller Kokain – im Wert von rund 4,6 Millionen Euro.
Fahnder haben bei einer Lkw-Kontrolle in Nordfriesland 58 Kilogramm Kokain entdeckt. Sie fanden die Drogen in „szenetypischen Päckchen“, die in Umzugskartons steckten und zwischen der Ladung auf der Lkw-Ladefläche versteckt waren, wie das Hauptzollamt in Kiel mitteilte. Der Straßenverkaufswert des Kokains liege bei rund 4,6 Millionen Euro.
Zivile Streifen der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Autobahn (GFA) hatten den Lkw am 30. Januar auf einen Parkplatz auf der Bundesstraße 5 bei Bredstedt gelotst. Der Fahrer gab an, die Fracht bestehe aus acht Paletten Dämmwolle. Der 63-Jährige erklärte, er habe die Ladung in Hamburg übernommen. Ziel sei Dänemark gewesen.
„Szenetypische“ Päckchen mit Kokain: Fahrer in U-Haft
„Im Drogenhandel werden zunehmend professionell organisierte Transporte im regulären Warenverkehr genutzt“, sagte Robert Dütsch, Leiter des Hauptzollamts Kiel. Legale Fracht diene dabei als Tarnung. Die Beamten stellten das Rauschgift sicher und nahmen den Fahrer fest. Er kam in Untersuchungshaft.
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Die Gemeinsame Fahndungsgruppe Autobahn (GFA) ist eine behördenübergreifende Einheit aus Landespolizei, Bundespolizei und Zoll. Sie ist vor allem auf Autobahnen und Fernstraßen im Einsatz und bekämpft dort grenzüberschreitende Kriminalität wie Diebstähle, Schmuggel, Drogenhandel und andere Delikte. (dpa)
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