Am Montagmorgen ist ein Linienbus bei Schafflund im Graben gelandet.

Am Montagmorgen ist ein Linienbus bei Schafflund im Graben gelandet. Foto: Benjamin Nolte

Schwerer Unfall im Berufsverkehr: Bus rutscht in den Graben – mehrere Verletzte

Busunfall auf der B199: Am Montagmorgen rutschte ein Linienbus kurz vor Schafflund (Kreis Schleswig-Flensburg) in den Straßengraben. Sechs Menschen wurden verletzt. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz.

Für 21 Personen in einem Linienbus aus Niebüll endete die Fahrt nach Flensburg am Montagmorgen mit einem Schrecken. Gegen 6.30 Uhr geriet der Fahrer bei Schneetreiben auf die weiche Bankette neben der Straße. Er konnte den tonnenschweren Gelenkbus nicht mehr zurücklenken, sodass das Fahrzeug in den Straßengraben rutschte und seitlich gegen einen Baum prallte. Durch den Aufprall gingen mehrere Scheiben des Busses zu Bruch.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Die Türen des Busses ließen sich ohne schweres Gerät öffnen. Mit Unterstützung von Feuerwehr und Rettungsdienst konnten die Insassen sicher durch den Straßengraben aussteigen. Die Einsatzkräfte entschieden sich, die Fahrgäste zügig aus dem Bus zu bringen, da das Fahrzeug seitlich nur noch von einem Baum gestützt wurde.

Straße musste mehrere Stunden gesperrt werden

Sechs Fahrgäste wurden bei dem Unfall leicht verletzt und in Krankenhäuser nach Niebüll und Flensburg gebracht. Die übrigen Insassen konnten ihre Fahrt mit einem bereitgestellten Ersatzbus fortsetzen. Der Busfahrer blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

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Für die Rettungsarbeiten musste die B199 zwischen Schafflund und Hörup rund eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Auch die Bergung des Linienbusses nahm einige Zeit in Anspruch. Seit 9.30 Uhr ist die Straße wieder vollständig freigegeben. (mp)

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