Im Norden

Wegen defekter Brücke: Zugverkehr im Norden gesperrt – Hunderte Pendler steckten fest

Person in Warnkleidung neben kurvigen Bahngleisen am Stadtrand.
Bahnmitarbeiter an der Eisenbahn-Klappbrücke in Husum.

Defekt an Klappbrücke legt Zugverkehr von und nach Sylt lahm. Die Folge sind gravierend.

Geduldsproben und lange Wartezeiten erwarteten die Pendler und die Reisenden am Mittwochmorgen auf der wichtigen Bahnstrecke Hamburg–Sylt. Seit den frühen Morgenstunden kam es zu zahlreichen Zugausfällen und massiven Verspätungen. Grund dafür war ein technischer Defekt an der alten Klappbrücke in Husum.

Laut Deutscher Bahn musste der Zugverkehr zeitweise komplett eingestellt werden. Da die Brücke für den Bahnverkehr gesperrt werden musste, endeten und begannen die Züge der viel befahrenen Linie RE6 vorzeitig in Husum und Bredstedt. Die Deutsche Bahn reagierte umgehend. 

Schienenersatzverkehr kann Ansturm kaum bewältigen

Es wurde kurzfristig ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Doch das Angebot reichte bei Weitem nicht aus, um den morgendlichen Ansturm zu bewältigen. Am Bahnhof Husum warteten viele Reisende vor dem Bahnhof: Die bereitgestellten Ersatzbusse waren derart überfüllt, dass die Fahrgäste eines angekommenen Zuges unmöglich alle mitgenommen werden konnten.

Nach intensiven Reparaturarbeiten zeichnete sich gegen 10.47 Uhr schließlich eine Entspannung der Lage ab. Der Defekt an der historischen Klappbrücke konnte erfolgreich behoben werden.

Als erstes Signal der Normalisierung querte kurz darauf der erste Zug aus Richtung Bredstedt die Brücke. Nur wenige Minuten später konnte auch eine Regionalbahn der Linie RE6 aus Husum die Fahrt in Richtung Sylt fortsetzen.