Verfolgungsjagd von St. Pauli bis nach Elmshorn – dort fährt sich der Flüchtige fest

Die Verfolgungsjagd endete in Elmshorn im Matsch. Foto: Holstein-Report

Vom Kiez bis nach Elmshorn: Wilde Verfolgungsjagd mit Mietwagen

In der Nacht zu Samstag waren ein Großaufgebot von Polizeikräften aus Hamburg und Schleswig-Holstein an einer Verfolgungsjagd von Hamburg nach Elmshorn beteiligt. Drei Insassen eines Mietwagens sollten zuvor an der Reeperbahn kontrolliert werden, als der 30-jährige Fahrer Gas gab.

Etwa 30 Kilometer weiter nördlich endete die Verfolgungsjagd gegen 3.20 Uhr in einem Wassergraben auf der schlammigen Straße „Voßkuhlen“ in Elmshorn. Bei dem Unfall zog sich die Beifahrerin nach ersten Informationen schwere Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Ob es sich dabei um die Mutter der minderjährigen Mitfahrerin handelt, die hinten saß, konnte die Polizei nicht bestätigen.

Feuerwehr fährt sich bei Rettungsaktion fest

Im Einsatz war auch die Freiwillige Feuerwehr Elmshorn, die wegen der Rettung der Verletzten alarmiert wurde. Das Einsatzfahrzeug blieb jedoch im Schlamm stecken und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien. Ein weiterer Feuerwehrmann organisierte schließlich einen Traktor, um das Löschfahrzeug herauszuziehen.

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Der Einsatz der Helfer zog sich aufgrund des Missgeschicks um etwa eine Dreiviertelstunde. Warum der Fahrer des Mietwagens vor der Kontrolle geflohen war, muss nun ermittelt werden. Unbestätigten Angaben zufolge besteht der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und möglicherweise keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

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