Versuchter Millionen-Betrug nahe Hamburg fliegt in letzter Sekunde auf
Glück in letzter Sekunde: Ein versuchter Betrug in Millionenhöhe ist in Wedel gerade noch rechtzeitig aufgeflogen. Ein 53 Jahre alter Mann und seine 24-jährige Komplizin sollen versucht haben, bei einem Geldinstitut einen Kredit über 1,5 Millionen Euro zu erschleichen. Ein Bankmitarbeiter bemerkte jedoch kurz vor der Auszahlung Unstimmigkeiten – und führte den Tatverdächtigen auf eine falsche Fährte.
Nach Angaben der Polizei stellte der mutmaßliche Täter, ein Hamburger mit österreichischer Staatsbürgerschaft, am Freitag vergangener Woche (30. Januar) den Kreditantrag. Er hatte zuvor sämtliche erforderlichen Dokumente eingereicht. Bei einer letzten Gegenprüfung eines Grundbucheintrags fiel dem zuständigen Bankmitarbeiter jedoch auf, dass etwas nicht stimmte. Er nahm die Papiere daraufhin erneut genau unter die Lupe – und erkannte laut Polizei nahezu perfekte Fälschungen.
Am späten Nachmittag erstattete der Bankmitarbeiter Anzeige. In Abstimmung mit der Kriminalpolizei Pinneberg und der Polizei Wedel lockte er den Verdächtigen unter einem Vorwand für den darauffolgenden Dienstag (3. Februar) persönlich in die Bankfiliale.

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Versuchter Bank-Betrug: vermeintliche Täter auf freiem Fuß
Als der 53-Jährige erschien, soll er nicht allein gekommen sein: Bei ihm war eine 24-jährige Österreicherin – sie steht unter Verdacht, an dem Betrug beteiligt gewesen zu sein. Das Bankpersonal identifizierte beide – anschließend nahmen bereitstehende Beamte des Brennpunktdienstes Wedel die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest und übergaben sie an die Kriminalpolizei Pinneberg.
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Im Anschluss durchsuchten Einsatzkräfte eine Wohnanschrift in Hamburg. Dabei wurde diverses Beweismaterial beschlagnahmt. Beide Tatverdächtigen wurden danach aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Kriminalpolizei Pinneberg ermittelt gegen das Duo wegen versuchten Betrugs und Urkundenfälschung.
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