Verkehrskontrolle eskaliert: Beamte schlagen Scheibe ein
Eigentlich wollten die Beamten in Schwarzenbek bei der Verkehrskontrolle nur einen Anhänger überprüfen. Stattdessen eskalierte die Lage völlig.
Dienstagmittag, Schwarzenbek im Kreis Herzogtum Lauenburg: Der Besatzung eines Streifenwagens fällt eine abgelaufene Tüv-Plakette an einem Anhänger auf. Die Beamten geben dem Ford-Fahrer, der den Hänger hinter sich her zieht „zunächst verbale Anweisungen zum Anhalten und als diese ignoriert worden sein sollen, folgten sie ihm und setzten optische Anhaltesignale sowie auch Blaulicht und Martinshorn ein.“
Verkehrskontrolle eskaliert – aber warum?
Doch auch diese ignoriert der Mann, fährt einfach weiter. Schließlich muss er stoppen: Stau. Die Beamten blockieren ihn mit dem Streifenwagen, einer steigt aus, will den Fahrer nun direkt ansprechen – und muss einen Satz zur Seite machen, weil der Ford-Fahrer „unvermittelt auf den Beamten weiter zugefahren sei“, so eine Polizeisprecherin.
Erst, als einer der Polizisten mit seinem Schlagstock die Heckscheibe des Ford einschlägt, stoppt der Mann. Doch auch dann ist die Geschichte noch nicht ganz zu Ende: Mit einem Metallwerkzeug in der Hand ging der 62-Jährige „in bedrohlicher Haltung auf die Beamten zu“. Nun wurde es den Polizisten endgültig zu bunt: „Es gelang den Einsatzkräften, den Mann zu Boden zu bringen und ihn trotz seiner renitenten Handlungen unter Kontrolle zu bekommen“, erklärt die Sprecherin.
Warum der Mann so aggressiv auf die Verkehrskontrolle reagierte, ist nicht klar – sicher ist nur, dass er jetzt eine ganze Menge Ärger hat.
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