Sein Vater konnte sich vor dem Feuer retten - der Sohn starb in den Flammen.

Sein Vater konnte sich vor dem Feuer retten – der Sohn starb in den Flammen. Foto: Nordpresse/Jasper Hentschel

Verheerendes Feuer im Norden: Vater kann sich retten, Sohn stirbt

Brandkatastrophe am Donnerstag in Fahrdorf: In der Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg ist ein Einfamilienhaus in Flammen aufgegangen. Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden.

Gegen 6 Uhr morgens wurden Feuerwehr und Polizei über einen Brand in einem Haus in der Fährstraße informiert, so die Polizei zur MOPO. Im Obergeschoss war ein Feuer ausgebrochen, das sich offenbar schnell ausbreitete. Der Dachstuhl brach zusammen.

Das Haus wird von einem Vater (74) und seinem Sohn (45) bewohnt. Während sich der Vater selbst ins Freie retten konnte, wurde sein Sohn zunächst noch im Gebäude vermisst.

Feuer in Fahrdorf: Bevölkerung per NINA gewarnt

Als es den Einsatzkräften schließlich gelang, zu ihm zu gelangen, konnte der 45-Jährige nach Polizeiangaben nur noch tot im Obergeschoss geborgen werden. Reanimationsversuche blieben erfolglos.

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Zahlreiche Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren waren im Einsatz. Noch am Donnerstagvormittag war die Feuerwehr im Einsatz. Zum Sachschaden und zur möglichen Brandursache machte die Polizei noch keine Angaben. Das Haus ist nach dem Feuer unbewohnbar.

Aufgrund der enormen Rauchentwicklung, die laut einem Reporter vor Ort als schwarze Rauchsäule noch in bis zu zehn Kilometern Entfernung zu sehen war, wurde die Bevölkerung über die Warnapp NINA gewarnt und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. (nf)

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