Cold Case Horst Georg Linnemann: Verdächtiges Loch im Wald – Bagger rückt an
Ist es die entscheidende Spur nach elf Jahren? Bei der Suche nach dem vermissten Studenten Horst Georg Linnemann soll nun ein Bagger zum Einsatz kommen.
Sechs Leichenspürhunde zeigten besonderes Interesse an einem Bohrloch im Wald – „das soll nun als Verdachtspunkt eingehender untersucht werden“, sagte Carola Jeschke, Sprecherin des Landeskriminalamts Schlewig-Holstein, am Donnerstag. Am Freitag soll ein Bagger das Erdreich freilegen.
Seit Mittwoch suchten die Hunde auf einer Fläche von rund 150 Quadratmetern in einem Waldgebiet nördlich von Neumünster nach der Leiche des Vermissten. „Die Überprüfung der weiteren Bohrlöcher verlief negativ“, sagte die Sprecherin.
Cold Case Horst Georg Linnemann: Ermittler gehen von Tötungsdelikt aus
Rund 30 Einsatzkräfte sind im Einsatz: Neben den Suchhunden auch ein Technischer Zug sowie der Kampfmittelräumdienst. Am Dienstag hatten die Einsatzkräfte das Suchgebiet im Wattenbeker Gehege bei Neumünster von Laub und Schnee befreit und Löcher in den Boden gebohrt.
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Der Maschinenbaustudent Horst Georg Linnemann wird seit 2014 vermisst. Die Abteilung für ungeklärte Fälle des Landeskriminalamts (Cold Case Unit) rollte den Fall – nach mehrmaliger erfolgloser Suche – 2024 neu auf. Die Ermittler gehen von einem Tötungsdelikt aus, die Leiche konnten sie bisher jedoch nicht finden. (mp)
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